Insider-Diary Marieke: Toronto und leckere „Beavertails“

Maedchen vor dem Toronto Schriftzug in Kanada

Heute erzählt dir unsere Insiderin Marieke, welche kulinarischen und kulturellen Erlebnisse sie bisher in Toronto erlebt hat. Was ein „Beavertail“ damit zu tun hat, erfährst du in ihrem Bericht. Hat dich das Reisefieber gepackt? Erfahre mehr über Mariekes Aufenthalt unter Work and Travel in Kanada.


Alles super spannend

Es passiert einfach jeden Tag etwas Neues. Ich habe wieder neue Leute kennengelernt, unter anderem Laura und Lucie. Laura ist leider schon wieder weg, da sie ein paar Tage nach ihrer Ankunft weiter nach Ottawa gefahren ist. Mit Lucie war ich aber bei den Niagara Fällen und es ist so atemberaubend! Lucie ist am Abend wieder gefahren, aber ich bin eine Nacht geblieben. Wir haben zusammen eine Schiffstour gemacht und am nächsten Tag habe ich auch noch die „Journey behind the Falls“ gemacht. Man möchte ja auch das Touristen-Dasein ausleben.Zwei Maedchen vor den Niagara Fällen in Kanada

Meine Erlebnisse

Da mein Papa als Hobby Ahnenforschung hat, hat er auch schon bevor ich nach Kanada kam herausgefunden, dass wir hier Verwandtschaft haben. Letzte Woche habe ich mich mit dieser Verwandtschaft getroffen und wir sind zusammen in den Zoo gegangen. Am Abend sind wir dann noch zu Shakespeare im High Park gegangen. Dort haben wir „The Twelfth Night“ geguckt. Anfangs hatte ich etwas Probleme die Handlung zu verstehen, aber das ging mit der Zeit. Ich hatte auch die Chance, einen „Beavertail“ zu probieren – das schmeckt so gut! Es ist ein platter Donut mit Nutella oder anderem beschmiert.

Die Suche nach „richtigem“ Brot

Dann war ich mit Anna in einer deutschen Bäckerei. Man fährt zwar eine Stunde, aber wir vermissen richtiges Brot! Ich könnte so viel Brot essen und wäre immer noch nicht satt. Die Bäckerei war sehr schön, groß und es lief sogar deutsche Musik! Danach waren wir dann noch beim CNE (Canadian National Exhibition). Es war eigentlich genau wie unsere Kirmes in Deutschland, nur doppelt so groß.

Fahrradtour durch Toronto

Den Tag darauf haben Lucie, Anna und ich eine Fahrradtour durch Toronto gemacht. Wir haben uns ein Fahrrad gemietet und wollten zum High Park fahren. Google Maps hat uns angezeigt, dass es 30 Minuten dauern würde. Letztendlich waren wir über eine Stunde unterwegs, weil wir viel zu weit gefahren sind. Dafür haben wir aber das andere Toronto sign gefunden.

Kanu-Tour

Dann stand noch eine Kanu-Tour an, die sehr viel Spaß gemacht hat. Es ging zu den Inseln, und dann gab es Marshmallows am Lagerfeuer. Zurück sind wir dann aber zum Glück mit der Fähre, denn ich hätte keine Lust mehr gehabt, wieder zu paddeln :).

Großer Schrecken

Als ich dann Zuhause war, hatte ich den Herzinfarkt meines Lebens, da ich Bekanntschaft mit Tausendfüßlern gemacht habe. Die sehen so ekelig aus! Das müsst ihr einmal googlen! Die werden bis zu 10 cm groß. Zum Glück hat meine Mitbewohnerin das Vieh mit der Klobürste getötet. Ich ekel mich da zu sehr vor.

Anstrengende Arbeit

Auf der Arbeit ist dann auch noch eine von den zwei Spülmaschinen kaputt gegangen und ich musste auch noch alle Gläser und Tassen spülen, was sonst immer die Kellner gemacht haben. Nach zwei Wochen ohne Spülmaschine tut mir jetzt aber auch alles weh. Ich bin so froh, wenn eine Neue da ist.

Es ist also schon wieder sehr viel passiert, und ich bin echt gespannt wie es weiter geht. Ich bin auch schon eineinhalb Monate in Toronto. Für mich vergeht die Zeit hier echt wie im Flug und es fühlt sich an, als wäre ich erst seit 2 Wochen hier.

Bis bald,
eure Marieke


Hat dich das Reisefieber gepackt? Erfahre mehr über Mariekes Aufenthalt unter Work and Travel in Kanada.