Insider-Diary Maheshi: Mein spannendes High-School-Abenteuer in Kanada

Insiderin Maheshi erlebt im kanadischen Squamish nicht nur ihr ganz persönliches High-School-Abenteuer, sondern lernt viele neue Freunde kennen. Erfahre mehr über einen spannenden High-School-Aufenhalt in Kanada.


Mein High-School-Abenteuer in Kanada

Mein Name ist Maheshi und ich mache gerade ein High-School-Jahr in Kanada, British Columbia. Squamish heißt mein neuer Wohnort, das ist ca. eine Stunde von Vancouver entfernt. Ich werde einfach mal kurz was über mich erzählen, damit ihr wisst, wer hier das nächste Jahr über berichten wird. Also ich bin 16 Jahre alt, komme aus Freiburg und gehe hier in Squamish in die 11. Klasse der Senior Highschool. Seit zwei Wochen bin ich jetzt schon hier und fühle mich super wohl. Am liebsten mache ich Sport, zum Beispiel Reiten, Tanzen oder auch Volleyball und Snowboard fahren und habe auch deshalb Kanada gewählt. Hier kann ich meinen ganzen Interessen nachgehen. Ich möchte mit diesem Bericht allen, die am Überlegen sind, auch in ein High-School-Abenteuer zu starten, etwas Inspiration geben. Übrigens auf dem Bild unten siehst du mich links und eine Freundin, die ebenfalls in Kanada ist, rechts von mir in Vancouver.Zwei Maedchen in Vancouver waehrend ihres High-School-Abenteuer

Aufregende Ankunft in Kanada

Nach dem ca. zehn Stunden Flug, der aber richtig schnell vorbeiging und von dem aus man eine tolle Sicht beim Landeanflug hatte, sind wir dann endlich gegen 14.00 Uhr kanadischer Zeit gelandet. Wir haben uns alle im Flugzeug schon etwas ausgetauscht, aber das richtige Kennenlernen sollte erst am Flughafen in Vancouver stattfinden. Dort durften wir nämlich alle zusammen fünf Stunden auf unser Visum warten. Aber auch das haben wir bewältigt. Jetzt sitze ich hier in unserer Jugendherberge, die in einer super schönen Gegend von Vancouver ganz nahe am Meer liegt. Wir wurden von den Leuten der Partnerorganisation mit Pizza erwartet und sind dann alle schnell in unsere Zimmer verschwunden. Ich glaube, wir werden heute alle sehr früh schlafen gehen.

Erste Begegnungen

Heute waren wir in Downtown Vancouver. Wir hatten eine interessante Fahrt mit dem Bus, weil wir uns erstmal alle auf die Sitze für „ältere Herrschaften“ gesetzt haben. Prompt wurden wir angemault, als diese eingestiegen sind. War aber nicht so schlimm, denn sie haben schnell gemerkt, dass wir nicht von hier sind und fragten bald (schon viel freundlicher) nach, woher wir denn kämen.

Fahrradtour durch den Stanley Park

Anschließend haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind durch den wunder-schönen Stanley Park gefahren. Eine Weltstadt per Fahrrad zu erkunden ist eine super Idee. Man erlebt alles viel lebendiger und irgendwie intensiver. Danach waren wir Mongolisch essen. Die Zubereitung war wirklich spannend zu sehen. Man stellt sich seine Schüssel mit allem, was man essen möchte zusammen (kleiner Tipp: nie die scharfe Soße probieren, unsere Jungs haben weinend gegessen!!!) und diese werden dann auf einer großen, heißen Platte mit Riesenstäbchen gewendet. Schmeckt super lecker und lohnt sich schon wegen dem Beobachten der Zubereitung. Abends sind wir an den Strand (Pazifischer Ozean), haben da Volleyball gespielt und Hotdogs gegessen.Fahrradfahrer auf einer Strasse in Kanada, High-School-Abenteuer

Spannende Orientation Days

Heute war der spannendste Tag der Orientation Days für mein High-School-Abenteuer. Wir wurden alle in unsere Gastfamilien gefahren. Ein bisschen traurig war es schon, da wir in diesen drei Tagen als Gruppe echt zusammengewachsen sind und es nun Abschied nehmen hieß. Wir wohnen schon ein bis zwei Stunden voneinander entfernt. Zunächst haben wir aber noch ein 4D-Kino besucht. Das war der Wahnsinn! Wir sind mit einem Flugzeug virtuell über Kanada geflogen und haben die schönsten Stellen gesehen. Leider ging auch das schnell vorbei und wir mussten uns nun wirklich verabschieden, wollen uns aber auf jeden Fall in Vancouver wieder treffen. Also für diejenigen, die auch überlegen ein High-School-Abenteuer zu starten: man findet auch deutsche Freunde und diese Orientation Days sind für den Einstieg echt zu empfehlen. Aber jetzt geht’s ja erst richtig los…

Leben inmitten traumhafter Natur

Nachdem ich gestern Mittag nach einer Stunde Stau plus einer Stunde Fahrt endlich in Squamish ankam, wurde mir recht schnell klar, dass ich in einer wunderschönen Gegend gelandet bin. Nicht nur, dass mir eine Bergspitze direkt ins Gesicht schaut, sobald ich die Haustüre öffne, auch das ständige Rauschen des Bergflusses neben unserem Haus sagte mir gleich, dass diese zehn Monate sich lohnen werden. Alleine schon die Hinfahrt nach Squamish war ein Traum. Während wir immer höher fuhren, hatten wir einen wunderschönen Blick aufs Meer – den Pazifik.Skyline von Vancouver, High-School-Abenteuer

Willkommen in der Familie!

Spannend wurde es dann aber so richtig, als wir in meine Straße einbogen und an einem schicken, blau gestrichenen Haus hielten. Als ich ausstieg, kam mir auch sofort eine kleine und herzliche Frau entgegen, die mich direkt ins Haus begleitete und allen vorstellte. Ich lebe in einer indischen Familie mit drei jüngeren Geschwistern, mit denen ich mich jetzt schon super verstehe.

Mein Zimmer ist auch mega schön und sehr hell. Vor allem mein begehbarer Kleider-schrank hat es mir angetan. Ich gehe manchmal nur in mein Zimmer, um hinein-zuschauen und zu sehen, wie meine Sachen darin aussehen. Auch die erste Nacht in meinem neuen Bett war super.

Mein erster Schultag beginnt am fünften August und ich bin schon so aufgeregt! Davor gibt es auch noch einmal einen Orientation-Day in der Schule für alle Internationals. Ich bin schon richtig gespannt, wie das wird.

Neues Essen und freundliche Kanadier

Ein Unterschied, der mir hier bisher echt krass auffiel, ist das Essen. Die Leute essen hier zum Teil viel Fastfood und viel fettiges Essen. Ich habe aber mit meiner Gastmama besprochen, dass ich ihr sage, was sie mir aus dem Supermarkt mitbringt. Wenn ich eine Mahlzeit nicht mag, kann ich auch alleine hingehen, um mir die Sachen zu holen, die mir schmecken und dann koche ich selbst.

Positiv fiel mir bisher auf, dass die Leute hier viel freundlicher sind als bei uns in Deutschland. Man unterhält sich mit seinem Nebensitzer im Bus oder mit der Kassiererin an der Kasse. Die Leute sind einfach wahnsinnig freundlich zueinander, egal ob man sich kennt oder nicht. Das macht das Leben sofort viel angenehmer.


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