Insider Diary Lotte: Meine ersten Erlebnisse in Kanada

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Unsere Insiderin Lotte besucht für ein Semester eine High School in Kanada. Sie hat bereits einen Bären gesehen und mit ihren neu gewonnenen Freunden einen Ausflug gemacht. Ihre sonstigen Erlebnisse erfahrt ihr hier.  Auch du überlegst, ein Auslandssemester zu machen? Informiere dich über unsere Schüleraustausch-Programme. 


 

Meine Gastfamilie

Ich lebe nun bereits seit drei Wochen bei meiner Gastfamilie in Squamish, British Columbia. Es fühlt sich jedoch erst wie ein paar Tage an, da die Zeit hier unglaublich schnell vergeht. Ich wohne zusammen mit meinen Gasteltern Dani und Ben, meinen beiden Gastgeschwistern Micah(9) und Amie(7) und einem sehr süßen, aber auch sehr lebhaften Hund, namens Ollie in einem Haus. Von dort benötige ich etwa 10 Minuten mit dem Bus in die Schule und nach Downtown. Das ist der Stadtteil, den man als die „Innenstadt“ von Squamish bezeichnen könnte.

Ich fühle mich sehr wohl

Bei meiner Gastfamilie habe ich mich schnell eingelebt und fühle mich sehr wohl, da sie mich von Anfang an herzlich aufgenommen haben. Sie geben mir das Gefühl, ein vollwertiges Familienmitglied zu sein. Besonders weil auch immer etwas los ist, egal ob Freunde zu Besuch sind oder alle Kinder der Nachbarschaft eine Tie-Die-Party in unserem Garten veranstalten. Besonders an den Wochenenden unternehmen wir viel gemeinsam.

Meine Schule

An meiner Schule, der Howe Sound Secondary School, besuche ich die Grade 11, was mit unserer 11. Klasse zu vergleichen ist. Ich belege die Fächer English, Drafting, Foods und French Immersion. Das ist Französischunterricht für Schüler die bereits seit dem Kindergarten Französisch lernen. Diese machen mir alle sehr viel Spaß, sind aber deutlich weniger anspruchsvoll als in Deutschland sind.

Ich lerne sehr viele internationale Schüler kennen

An meiner Schule sind sehr viele internationale Schüler, wodurch ich schon Jugendliche aus Chile, Schweden, Spanien, Mexico, der Schweiz und China, aber auch aus Deutschland kennen gelernt habe. Kanadier lerne ich vor allem im gemeinsamen Unterricht kennen. In meiner Freizeit bin ich bereits Mitglied im Eco-Club und im Cross-Country-Running-Team meiner Schule. Hier fällt es mir besonders leicht, Einheimische kennen zu lernen.

Kanadier sind sehr offen und hilfsbereit

Generell ist über Kanadier, zumindest die ich bis jetzt kennen gelernt habe, zu sagen, dass jeder freundlich, offen und hilfsbereit ist und sich für deine Herkunft interessiert. Das macht es natürlich einfacher Leute kennen zu lernen, man muss ihnen aber natürlich auch mit derselben Freundlichkeit, Offenheit und demselben Interesse begegnen.

Meine bisherigen Highlights

Meine Highlights der vergangen drei Wochen waren natürlich das Orientationcamp mit Praktikawelten in Vancouver und an meinem zweiten Morgen einen Braunbären gesehen zu haben, der Äpfel von einem unserer Apfelbäume geklaut hat. Außerdem habe ich am letzten Ferientag um 7 Uhr morgens mit meiner Gastmutter paddleboarden auf dem Sound gemacht und einen Ausflug mit meiner Gastfamilie nach Vancouver zum Skookum-Festival. Ich habe letzten Samstag einen Ausflug mit vielen Internationals des Schulbezirks Sea-to-Sky zu den Joffre Lakes gemacht und bei meinem ersten Cross-Country-Running Training habe ich meine Vorliebe dafür entdeckt.tuerkisfarbener-see-mit-wald

Ich erlebe jeden Tag etwas Neues

Wahrscheinlich habe ich jetzt einiges vergessen, jedoch ist zu sagen, dass ich jeden Tag neue Dinge erlebe und neue Leute kennen lerne, weshalb eigentlich jeder Tag etwas Besonderes ist.

Ich kann es kaum in Worte fassen

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem kurzen Bericht einige Eindrücke von meinem High School Abenteuer vermitteln, bis jetzt gefällt es mir hier aber so gut, dass es sich kaum in Worte fassen lässt.aussicht-auf-see-und-berge


Wenn du auch eine High School in Kanada besuchen möchtest, dann informiere dich über unsere Schüleraustausch-Programme in Kanada.