Insider-Diary Lorna: Eigeninitiative und Verantwortung in Südafrika

Maedchen in Suedafrika

Unsere Insiderin Lorna erzählt ein letztes Mal von ihrer Reise. Welche Fähigkeiten sie gelernt hat und was ihr am meisten fehlen wird, erfährst du im Bericht. Erlebe die farbenfrohe und abwechslungsreiche südafrikanische Kultur und werde Teil der Traveller-Community.


Fernweh nach Südafrika

Ich bin seit einigen Wochen wieder zu Hause in Deutschland und ich kann rückblickend sagen, dass die drei Monate in Südafrika nicht hätten besser sein können. Ich durfte Erfahrungen sammeln, die mich für den Rest meines Lebens geprägt haben, mit Menschen, die lebenslange Freunde geworden sind. Jedes Mal, wenn ich mir die Bilder von meinem Aufenthalt in Südafrika angucke, überkommt mich ein wohliges Gefühl und ich bekomme direkt wieder Fernweh.

Reichlich Eigeninitiative

Es war ein besonderes Erlebnis das erste Mal so lange weg von zu Hause und ganz auf sich alleine gestellt zu sein. Von den Vorbereitungen, über den Flug und dem Leben im Apartment, bis hin zur Arbeit im Kindergarten wurde mir reichlich Eigeninitiative gelehrt. Ob es um das Planen eines Ausflugs für die Volontäre ging, oder um das spontane Übernehmen der Aktivitäten der Kinder. In vielen dieser Momente war es wichtig Eigenständigkeit und Engagement zu zeigen.Maedchen auf dem Tafelberg in Suedafrika

Selbstzweifel überwinden

Da ich halb Engländerin bin, wurde mir oft die Aufgabe übertragen, Telefonate zu übernehmen. Dadurch wurde ich gezwungen einige Selbstzweifel zu überwinden. Aufgrund der ständigen Kommunikation zwischen mir und den Erziehern, den Volontären und unseren Koordinatoren kann ich sagen, dass ich offener und selbstbewusster geworden bin.

Das Zusammenleben vor Ort

Es gab einen ständigen Wechsel der Volontäre. Das heißt wir haben immer wieder neue Leute aufgenommen und kennengelernt. Ich habe dadurch einige unglaublich nette Menschen getroffen. Für mich war es das erste Mal, dass ich mit Gleichaltrigen zusammengewohnt habe. Ich habe gemerkt, dass man lernen muss, sich anzupassen. Denn wenn man mit mehreren Menschen zusammenlebt, ist es wichtig, alle Meinungen zu respektieren. Es kann zu Auseinandersetzungen kommen und dann müssen Kompromisse gefunden werden. Man hat zwar wenig Privatsphäre aber ich habe es genossen, immer mit jemandem reden oder etwas unternehmen zu können. Ich bin meinen Mitbewohnerinnen unfassbar dankbar, denn sie haben meinen Aufenthalt in Südafrika so besonders gemacht.Jugendliche in Suedafrika

Ein Kinderlächeln muss man nicht übersetzen

Die Arbeit mit den Kindern hat mir einen besonderen Einblick in das Leben in einem Township gewährleistet. Die Erzieherinnen haben Kübra und mich herzlich auf-genommen, haben uns auf einen Ausflug mitgenommen und sogar zu ihrem ganz besonderen Abend bei der „Oscarverleihung“ eingeladen. Dank der Kinder, die sich fast sofort an uns gewöhnt haben, haben wir uns im Kindergarten sehr schnell wohl gefühlt. Die Sprachbarriere zwischen uns und einigen Kindern hat uns die Arbeit ein wenig erschwert. Es war aber mit Händen und Füßen trotzdem möglich, mit ihnen zu kommunizieren. Und ein Kinderlächeln muss man nun mal nicht übersetzen.

Mein Fazit

Meine Zeit in Südafrika war überwältigend und unvergesslich. Ich habe neue Land-schaften, neue Leute und eine neue Kultur kennengelernt. Ich empfehle jedem die Chance zu ergreifen, so eine Erfahrung machen zu können. Und macht auf jeden Fall das Beste draus!


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