Insider-Diary Lorna: Ankunft im windigen Südafrika

Ausblick auf Kapstadt in Suedafrika

Nach einer 19-stündigen Reise ist Insiderin Lorna im windigen Südafrika angekommen und erzählt dir von ihren Erfahrungen mit „lässigen“ Südafrikanern. Erlebe auch die kulturelle Vielfalt und die Freundlichkeit der Einheimischen in deinem Traumprojekt in Kapstadt.


Eine anstrengende Reise

Ich bin erst zwei Tage in Kapstadt und es fühlt sich an, als wäre ich schon ewig hier, denn ich fühle mich schon wie zuhause.

Nach einer anstrengenden 19-stündigen Reise bin ich endlich am Flughafen angekommen. Bevor ich jedoch den Flughafen verlassen durfte, wurde mein Spendenpaket von einem skeptischen Beamten gründlich untersucht. Ein wenig später saß ich auch schon im Transfer zu meinem Apartment. Den ersten Unterschied zu Deutschland habe ich schnell bemerkt, als ich auf der falschen Seite ins Auto steigen wollte. In Südafrika fährt man nämlich links!

Meine ersten Eindrücke

Das Erste was man sieht, wenn man den Flughafen verlässt, sind die gigantischen Berge, die sich rund um Kapstadt auftürmen. Dazu gehören zum Beispiel Table Mountain, Signal Hill, die 12 Apostel (wenn man genau zählt sind es 16) und Lion’s Head (welcher aus einer bestimmten Perspektive aussehen soll wie ein Löwenkopf). Direkt gegenüber den Bergen befindet sich das Meer und das dazwischenliegende Tal ist flach und überschaubar.

Windiges Südafrika

Mein strandnahes Apartment liegt in einem Sicherheitskomplex direkt in der windigen Gegend von Gordon’s Bay. Ich wurde lieb von meinen vier Mitbewohnerinnen zum Abendessen empfangen, da sie alle vor mir angekommen waren. Schon am ersten Abend haben wir viel geredet und haben uns auf Anhieb richtig gut verstanden. Ich bin von vier unglaublich netten Menschen umgeben und fühle mich sehr wohl. Dies hat bei mir starkes Heimweh bisher verhindert. Außerdem hatte ich keine Zeit, um Freunde und Familie zu vermissen.

Kapstadt-Tour

Am ersten Tag stand eine ganztägige Kapstadt-Tour an, wo wir die wichtigsten und schönsten Gegenden in und um Kapstadt besucht haben. Dazu gehörten unter anderem die Waterfront und eine Fahrt auf den Signal Hill, mit Blick auf Kapstadt. Glücklicherweise war an diesem Tag das Wetter gut (30° und Sonne) und wir hatten ein unglaubliche Aussicht. Auch ein Besuch der Innenstadt hat nicht gefehlt. Auf dem Greenmarket Square, wo man handgemachte Souvenirs kaufen konnte, wurde man von den Verkäufern mit einem lässigen High Five begrüßt. Beim Laufen durch die Straßen Kapstadts bekam man sofort einen Eindruck von der lockeren Mentalität der Südafrikaner.

Treffen am Strand

Am Abend gab es ein Treffen mit allen Freiwilligen am Strand, wo wir die kennengelernt haben, die schon länger dort waren. Wir haben zusammen Volleyball gespielt und Hotdogs gegessen. Einmal im Monat kommen alle Freiwilligen zusammen und unternehmen gemeinsam etwas.

Wechselhaftes Wetter

Das Wetter in Kapstadt ist wechselhalft. Das haben wir schnell bemerkt, als wir am nächsten Tag unser Apartment verlassen haben und wir draußen bei 13 ° mit starkem Wind und Regen in der Kälte standen. Man sagt, dass man in Kapstadt an einem Tag alle vier Jahreszeiten erleben kann.

„Donation Day“

Dieser Tag stand ganz unter dem Motto: „Donation Day“. Einmal im Monat macht sich das Praktikawelten-Team vor Ort Gedanken, welches Projekt momentan Hilfe benötigt. Mit den neuen Freiwilligen wird dann gemeinsam angepackt. Diesmal war es eines der Kindergärten im Township, wo wir Wände gestrichen und bemalt haben.Drei Maedchen beim Malen in Suedafrika Außerdem haben wir Karotten, Spinat und Radieschen angepflanzt. Alle haben mitgeholfen und das Endergebnis konnte sich sehen lassen! Obwohl wir alle ziemlich müde waren, gab es am Nachmittag noch eine Orientierung zu unserem Aufenthalt und unseren Projekten. Später wurden wir gemeinsam zur Mall gefahren, wo wir unseren ersten Großeinkauf erledigt haben. Nach einem produktiven Tag sind wir erschöpft aber zufrieden in unserem Apartment angekommen.

Und morgen steht der erste Tag im Projekt an!


Erlebe auch die kulturelle Vielfalt und die Freundlichkeit der Einheimischen in deinem Traumprojekt in Kapstadt.