Insider-Diary Lisa: Surfcamp in Sydney

Maedchen surft in Australien

Heute erzählt dir unsere Insiderin Lisa von ihren Erfahrungen während den ersten Tagen in Australien und gibt dir Einblicke in die Surfkultur des Landes. Du möchtest auch einmal ins Ausland und deinen Traum leben? Dann surf doch gleich auf der nächsten Welle in dein Work-and-Travel-Abenteuer in Australien.


Ankunft in Sydney

Nach dem langen Flug nach Australien waren wir nun endlich angekommen. Sydney ist eine große Stadt voller neuer Abenteuer! Die ersten Schritte auf australischem Boden waren super spannend, auch wenn es nur der Flughafen und Umgebung war. Im Hotel angekommen starteten wir gleich zum Work & Travel Office. Der erste Eindruck von Sydney: Wow!

Die Häuser sind alle sehr groß und es sind natürlich viel mehr Menschen unterwegs. Außerdem musste man sich echt daran gewöhnen nun auch auf dem Fußweg nach links auszuweichen. Aber das ging sehr schnell.

Start ins Surfcamp

Am nächsten Tag hatten wir eine tolle Einführung in das neue Leben in Down Under. Ich habe mich jedoch erstmal für eine Woche ohne Arbeit und jeglichen Stress im Surfcamp entschieden. Sogar die Busfahrt dorthin war super, wegen der wunderschönen Landschaft und natürlich wegen der Vorfreude!

Meine ersten Surferfahrungen

Der erste Tag war leider zu windig zum Surfen, aber einige erste Eindrücke und theoretisches Verständnis nahmen wir alle mit. Am nächsten Morgen, man bemerke es war 07:00 Uhr in der Früh, mussten wir aufstehen, damit wir pünktlich um acht unsere Wetties (Wetsuits/Neoprenanzüge) anziehen konnten. Wunderbares Wetter, hüft-schulterhohe Wellen, crossshore Wind, Mid-tide. Der kurze Surfcheck sagte uns also, dass es perfektes Surfwetter war. Anfangs war es schwierig die theoretischen Grundlagen ins Praktische umzusetzen. Dennoch stand ich schon ein paar Mal auf dem Board und das am ersten Tag!

Neue Kontakte im Surfcamp

Was für ein tolles Gefühl es war, jeden Tag immer und immer besser zu werden. Am letzten Tag surften wir, für unsere Verhältnisse, schon echt ein paar verrückte Wellen. Woah! Das Surfcamp war aber nicht nur deshalb bereichernd, sondern auch weil die Stimmung nach dem Surfen unglaublich entspannt war. Ich lernte viele neue und inspirierende Menschen kennen! Natürlich musste man hier Englisch sprechen, aber daran gewöhnt man sich schneller als gedacht. Kleiner Tipp: Sprecht mit euren deutschen Freunden auch englisch so oft es geht. So kommt ihr nicht aus der Übung und gewöhnt euch schneller dran. 🙂Gruppe junger Leute in Australien

„Heimreise“ mit Komplikationen

Aber der Spaß hatte leider auch ein Ende, denn am Freitag fuhren wir zurück nach Sydney. Unsere Planung für die Tage danach war nicht wirklich gut, beziehungsweise eigentlich gar nicht vorhanden. Als wir dann mitbekommen haben, dass am Wochenende auch noch Rugby war und die Hostels alle nahezu oder gar komplett ausgebucht waren, haben wir erstmal geschmunzelt. Was tun wir denn jetzt? Erstmal in ein Hostel spazieren und WLAN schnorren? Ja, das klingt nach uns. So sind wir also ins nächste Hostel und haben nach einer Bleibe gesucht. Ich und Sophie fanden eine tolle Wwoofing Farm ABER erst ab Montag. Was tun bis dahin? Im Office oder am Strand schlafen?

Wo schlafen wir nur?

Haha ja klar, das wäre natürlich eine Story zum Erzählen gewesen. Uns wurde aber gesagt, dass am Strand schlafen sehr teuer werden kann. In letzter Minute fanden wir noch ein Reisebüro, das uns ein Hostel für eine Nacht gebucht hat. Ein Sechserzimmer? „Eine Glanzleistung“, dachten wir. Im Hostel angekommen erwartete uns dann die böse Überraschung. Sie hatten angeblich nur noch ein Bett frei und unsere Buchung sei nicht gültig. Nach einigen Diskussionen haben wir dann doch noch jeder ein Bett bekommen, aber naja. Man sollte nicht zu hohe Ansprüche an Hostels haben. Vor allem nicht, wenn nahezu alles ausgebucht ist. Aber auch diese Erfahrung kann ich nun von meiner Liste streichen. Im Nachhinein können wir alle nur noch darüber lachen.

Planung für die nächsten Tage

Die letzte Nacht war super, denn unser Hostel in Sydney war super. Wir hatten unseren eigenen Raum und alles war top. Also kommen als nächstes Abenteuer von der Farm. Keine Ahnung wie lang ich und Sophie hierbleiben werden. Wir wissen auch noch nicht, was wir danach machen oder wir überhaupt machen wollen. Wir sind gespannt!


Du möchtest auch einmal ins Ausland und deinen Traum leben? Dann surf doch gleich auf der nächsten Welle in dein Work-and-Travel-Abenteuer in Australien.