Insider-Diary Lina: Die Lieblingsorte unseres ehemaligen Praktis

Maedchen am Bondi Beach

Unser ehemaliger Prakti Lina ist nach Australien geflogen und ist mit einem Campervan umhergereist. Ihre Lieblingsorte teilt sie uns hier mit. Auch du hast Lust in Down Under eine aufregende Zeit zu erleben? Dann informiere dich zu unseren Work-and-Travel-Programmen in Australien!


Down Under, ich komme! Nach meinen erfolgreich abgeschlossenen Praxissemester konnte die lang ersehnte Australienreise endlich los gehen. 32 Tage hatte ich Zeit, um zusammen mit zwei Freundinnen die wunderschöne Ostküste Australiens zu entdecken. Die Hälfte der Zeit hatten wir dafür sogar einen eigenen Van – ein absolutes Highlight! In diesem Artikel erzähle ich euch, welche Orte ich besonders ins Herz geschlossen habe und nie vergessen werde.

Känguru-Strand in Cape Hillsborough

Die Kängurus sind in Australien so wie die Rehe in Deutschland. Da die Beuteltiere von Natur aus auch fast so scheu sind wie diese, mussten wir schon ein bisschen nach wilden Kängurus suchen. Zum Glück habe ich während meiner Zeit bei Praktikawelten einen Artikel über die besten Känguru-Spots in Australien geschrieben und wusste somit vom Strand in Cape Hillsborough. Die Gegend ist total verlassen und es gibt es nur einen Campingplatz mit direktem Zugang zum Strand, an dem wir noch nicht mal Empfang hatten. Schon am Eingang begegneten uns die ersten Kängurus und auch während dem Abendessen in der offenen Campingküche hüpfen immer wieder Roos vorbei. Das absolute Highlight war dann der nächste Morgen! Bei Sonnenaufgang marschierten wir mit nur einer kleinen Gruppe Mitwissender an den Strand und beobachteten eine ganze Herde wilder Kängurus beim Frühstück am Strand. Die Farben des Sonnenaufgangs und ein kleines Joey (Baby-Känguru) im Beutel der Mama haben das Erlebnis perfekt gemacht!

Kangaroo am StrandDie Jospehine Falls bei Cairns

Der Norden von Queensland ist tropisch und hält durch den Daintree Rainforest viele coole Dschungel-Erlebnisse parat. Die Josephine Falls haben mir hier definitiv am besten gefallen. Nach einem kurzen „Bush-Walk“ haben wir die Stelle am Fluss erreicht, wo wir entspannt in einem natürlichen Pool baden und sogar eine natürliche Steinrutsche runterrutschen konnten. Ein sehr gelungener Ausflug!

natuerliche Pool und Menschen beim BadenByron Bay

Da ich ein riesiger Surffan bin, habe ich mich besonders auf Byron Bay im Norden von New South Wales gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Die Wellen waren leider nicht so toll, aber die „Vibes“ dieses Ortes machen jeden Traveller glücklich. Die Menschen sind wahnsinnig freundlich, laufen gerne barfuß durch die Gegend und grüßen dich mit einem lässigen „Hey, Mate!“. Es gibt die schönsten Läden, die dein Bankkonto in Gefahr bringen, hippe „Farmers-Markets“ und zahllose Cafés mit dem besten Kaffee und leckeren Bowls. Byron Bay ist zwar kein Geheimtipp, aber ein absolutes Must-Do!

Bare Naked Bowls in Manly

Wenn wir schon beim Thema Cafés sind: das Bare Naked Bowls in Manly (inzwischen auch am Bondi Beach in Sydney) hat die besten Acai-Bowls, die ich je gegessen habe. Der Laden ist klein und süß, achtet auf nachhaltige Inhaltsstoffe und passt einfach perfekt zu dem coolen, sonnigen Vorort von Sydney.

Cappucchinos und Acai BowlsTamarama and Bonte Beach am Bondi Beach Walk

Der Bondi Beach ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sydneys. Der Strand ist wirklich schön, hat seinen coolen Surferspirit aber durch den großen Hype etwas verloren. Alternativ kann man entlang des Bondi Beach Walks nicht nur das türkise Wasser sehen, sondern auch viel entspanntere Strände entdecken. Der Tamarama Beach ist klein und liegt geschützt zwischen Felsen. Dadurch kann man sich gut vor der warmen australischen Sonne schützen. Der Bronte Beach ist einfach puderweiß und bietet mehr Platz als der Tamarama Beach. Außerdem gibt es hier Pool wie den Bondi Icebergs Club, nur günstiger ;).

Die Great Ocean Road

Diese Straße ist eine der berühmtesten Küstenstraßen der Welt und das zu Recht. Während der Fahrt solltet ihr auf keinen Fall selbst Fahrer sein. Abgesehen davon, dass die Straßen sehr schmal und die Straße vielbefahren ist, ist die Aussicht einfach zu schön. Während der Stopps habe ich einen Rochen im klaren Wasser gleiten und Koalas in den Bäumen klettern sehen. Surfer stürzen sich an wilden Stränden in die Wellen und die Twelve Apostel sind trotz Touristenauflauf einfach sehr beeindruckend. Wer etwas Zeit in Melbourne verbringt, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen! Maedchen vor den zwoelf Aposteln

Die Lagune in Brissie

Brisbane, das ich immer gerne Brissie genannt habe, ist die jüngste der drei großen Städte, die ich besucht habe. Hier zieht es nicht so viele Besucher und Backpacker her wie nach Sydney oder Melbourne. Ich mochte die Stadt allerdings sehr gerne. Sie ist sehr sauber und man merkt, dass viel Arbeit investiert wird, um den Bewohnern das Leben schön zu machen. Neben einer Kletterwand gibt es zum Beispiel eine künstlich angelegte Lagune bei South Bank am Brisbane River. Da Brissie nicht direkt am Meer liegt, ist es eine super Möglichkeit, um sich an einem heißen Tag abzukühlen oder Sport zu machen. Nicht verpassen solltest du auch die gratis Fährenfahrt am Abend. Die vielen Lichter der Hochhäuser sehen da am beeindrucktesten aus.

Kangaroo und Campervan

Last but not least: Unser treuer Begleiter Rudi

Die Strecke zwischen Cape Tribulation, ganz im Norden der Ostküste, und Brisbane haben wir mit einem Van erkundet, den wir Rudi genannt haben. Wir haben die Freiheit und Flexibilität, die wir durch den Van bekamen, so genossen, dass wir Rudi ziemlich schnell in unser Herz geschlossen haben. Das klingt vielleicht etwas verrückt, aber wir haben tatsächlich sehr viel Zeit im Van verbracht und es hat das ganze Reiseerlebnis so viel abenteuerlicher und schöner gemacht. Das Leben im Van hat mir nach der Reise richtig gefehlt und ich kann es kaum erwarten, mal einen eigenen zu besitzen! Maedchen schaut aus dem Campervan hinaus


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