Insider-Diary Hannah: Ankunft bei den Wildpferden

Wildpferde-Fohlen-trinkt

Unser Insider Hannah ist endlich, bei ihrem Projekt, in Südafrika angekommen. Neben kleinen Äffchen, konnte sie auch die ersten Wildpferde auf der Farm entdecken.Weitere Informationen über ihr Projekt erhältst du unter Faszination Pferde.


Reise nach Nelspruit

Bis Johannesburg ist mit dem Fliegen alles gut gelaufen. Außer, dass ich ziemlich erstaunt gewesen bin, wie eisig kalt es dort war (allerdings war es auch noch sehr früh am Morgen). Also wenn auch ihr im Winter nach Südafrika reisen möchtet, bringt unbedingt warme Kleidung mit! Außer der Kälte ist diese Jahreszeit dort super, da es nur wenige Fliegen gibt und es Mittag trotzdem warm wird.
Auch mit dem Visum lief alles gut. Die Leute dort wollen einfach nur den Pass und die Rückflugbestätigung sehen und fragen weshalb man nach Südafrika möchte.

Im Flughafen habe ich mir dann beim Vodacom- Shop eine neue Sim- Karte gekauft, da dieser Anbieter von Praktikawelten empfohlen wird. Leider gab es dann ein paar Probleme mit dem Inlandflug nach Nelspruit, der wegen dem Wetter sich zunächst auf unbegrenzte Zeit verspätete. Dann wechselte auch noch ständig mein Gate und deshalb habe ich beinahe das Boarding verpasst. Zum Glück hat es doch noch geklappt :). Nach ca. 45 Minuten in dem kleinen Flugzeug bin ich dann in Nelspruit angekommen. Und ich kann euch sagen, dass ihr so einen süßen und kleinen Flughafen vermutlich noch nie gesehen habt.

Babyäffchen und Wildpferde

Mein Koffer ist auch ganz schnell da gewesen, sodass ich gleich Richtung Ausgang laufen konnte. Dort standen einige Leute mit Namensschildern für die Gäste. Unteranderen auch jemand für mich: David. Auf dem Weg zum Auto, wo er freundlicher Weise sogar meinen Koffer getragen hat, fragte er, ob ich noch bei einem Supermarkt halten möchte um ein paar Dinge zu besorgen. Nach den ersten paar Metern, als wir das Flughafengelände mit dem Auto verlassen haben, sind Affen über die Straße gerannt, unteranderen ein Affenweibchen, welches ein Babyäffchen am Bauch getragen hat. Leider war ich zu spät dran um es zu fotografieren.

In Nelspruit haben wir angehalten, um zum Supermarkt zu gehen. Zufällig waren Mariska und Leon, die zwei Ansprechpartner der Farm, auch gerade auf den Weg dorthin. Beide haben mich super freundlich begrüßt und willkommen geheißen. Beim Einkaufen wurde mir erklärt, dass sie alles für die Hauptmahlzeiten kaufen, nur für Süßigkeiten und spezielle andere Wünsche sind wir selbst zuständig. Wasser musste ich auch nicht einkaufen, da das Wasser dort aus dem Wasserhahn sehr sauber ist und aus einer Quelle stammt (schmecken tut es auch:)). Zur Farm bin ich dann zusammen mit Mariska und Leon gefahren, die übrigens auch nur englisch sprechen wie so ziemlich jeder dort. Aber man versteht sie eigentlich recht gut, außer wenn sie untereinander sprechen kommt es mir manchmal wie eine ganz andere Sprache vor. Schon fast an der Unterkunft angekommen habe ich sie dann gesehen: Die ersten Wildpferde.

Meine Unterkunft

Die Unterkunft für die Freiwilligen liegt direkt neben dem Haus von Mariska und Leon in einer kleinen Siedlung. Es gibt dort zwei Schlafzimmer mit jeweils zwei Betten und ein Bad mit Dusche, Waschbecken und Toilette. Es gibt hier keine Heizungen also wird es morgens und nachts sehr kalt aber man hat hier genug Decken und Wärmflaschen zum Aufwärmen. Zurzeit bin ich hier die einzige Freiwillige und habe somit das ganze Häuschen für mich allein. Am nächsten Montag kommen aber zwei weitere Freiwillige an. Da ich wirklich super erschöpft war, bin ich erstmal schlafen gegangen. Bevor ich abends zu Leon und Mariska zum Essen gegangen bin. Morgens und mittags ist jeder für sein eigenes Essen zuständig. Jeder bedient sich einfach an den Sachen die im Haus sind. Abends kochen Mariska oder Leon etwas, was mir bisher immer geschmeckt hat.

In dem Haus von den Beiden kann man auch fernsehen und sich dort einfach aufhalten. Sie sagten:” Don’t be shy, just come in!” Dann wurde mir noch erklärt, wann ich morgens fertig sein muss um mit ihnen zur Farm zu fahren. Um 6.45 Uhr ist jeden Morgen Abfahrt, davor muss man auch gefrühstückt haben.
Ich bin dann relativ früh ins Bett gegangen, weil ich immer noch so erledigt war von der Anreise. So ging also mein erster Tag in Südafrika zu Ende.
Ich werde euch bald wieder einen Bericht

Liebe Grüße Hannah


Auf unserer Website findest du weitere Informationen zu unserem Projekt in Südafrika :).