Insider-Diary Grete: Wochenendtrip nach Oaxaca City

Mädchen steht auf einer Wiese

Unser Insider Grete lernt auf ihrer Reise in Oaxaca City nicht nur spannende Leute kennen, sondern bewundert auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Weitere Informationen erhältst du unter Auslandspraktikum in Mexiko.


Dieses Wochenende bin ich mit zwei Freundinnen nach Oaxaca gefahren, um noch ein paar andere Eindrücke von Mexiko außerhalb von Puerto bekommen zu können.

Fahrt nach Oaxaca

Wir sind Freitagabend um halb 10 mit dem „microbus“ losgefahren und waren dann um halb 5 Samstagmorgen in Oaxaca. Die Fahrt war für mich der Horror, weil die Straße nur aus Kurven bestand und mit sehr hoher Geschwindigkeit gefahren wird.

Meine Gastmutter erzählte mir, dass aktuell eine bessere Straße für die Strecke gebaut werde. Bis sie fertig ist, würde es noch ein paar Jahre dauern. Doch die Rückfahrt war noch schlimmer. Ich war beide Male echt froh, als wir angekommen waren und ich die Fahrt überlebt hatte.

Sightseeing

Als wir ankamen, haben wir nach einiger Zeit, die wir noch überbrücken mussten, gefrühstückt und gleich im Anschluss sind wir zur „Iglesia Santo Domingo“ aufgebrochen.
Die Kirche ist sehr beeindruckend, weil ganz viele Elemente im Inneren vergoldet sind und so hat die Baut eine königliche Wirkung auf den Betrachter und man muss einfach staunen.

Danach sind wir zu Monte Alban gefahren und haben uns (zum Glück morgens, weil da weniger los war) dieses beeindruckende Gelände mit den alten Ruinen angesehen. Es war faszinierend zu sehen, wie schon damals so große Dinge vollbracht werden konnten. Bergspitzen wurden abgetragen und durch ein Dorf aus pyramidenähnlichen Bauten ersetzt. Die Aussicht über ganz Oaxaca und die Berge ringsherum muss man einige Zeit genießen, wenn man die Chance hat, diesen Ort zu besuchen.

Auch den „Mercado Benito Juarez“ haben wir uns ausgiebig angesehen. Dort kann man wirklich alles finden: Essen, wie Fleisch, Fisch, Gewürze, Obst, Heuschrecken… oder Taschen, Rucksäcke, jede Art von Kleidung und Schmuck – Echt Alles!

Der Markt hat solch eine Vielfalt an Farben und Gerüchen, dass man sich leicht ein bisschen überfordert fühlen kann, weil man von all dem überrumpelt wird.

Auch außerhalb vom Marktgebäude gibt es unzählige Verkäufer, die dich im Minutentakt ansprechen. Man könnte sich glaube ich theoretisch auf eine Bank setzen und warten, bis der passende Vendedor mit dem was man braucht vorbeiläuft.

Wir haben auch viele Pausen gemacht, in denen wir entweder typische Gerichte im Restaurant essen waren, einen Kaffee getrunken, oder ein Eis gegessen haben. Shopping ist ja bekanntlich anstrengend.

Mädchen vor Schriftzug in Oaxaca

Meine Unterkunft und das Klima

Wir hatten ein schönes Hostel im Centro der Stadt, von dem aus wir gut überall hingehen konnten. Am Abend haben wir dort auf der Dachterasse die untergehende Sonne und den Ausblick über Oaxaca genossen.

Das Klima ist aber hinter den Bergen, die Puerto Escondido von Oaxaca trennen, ganz anders. Das merkt man deutlich, wenn man in Oaxaca abends einen Pulli anziehen muss und in Puerto noch spät nachts schwitzt.

Das Wochenende in Oaxaca war sehr spannend und interessant. Die Stadt hat mit ihren vielen alten und bunten Häusern echt ihren Charme. Ich empfehle jedem, der nach Puerto kommt, dorthin zu fahren, jedoch besser erst nachdem die „Autobahn“ existiert. Die Fahrt ist wirklich nicht angenehm, obwohl die Landschaft sehr schön ist.

Ich habe jetzt die Hälfte meiner Zeit in Puerto um und bin gespannt auf die nächsten 3 Wochen im Projekt.
¡Hasta luego!


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