Insider-Diary Christina: Magische Canyon Lights in Kanada 😍

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Unsere Insiderin Christina macht ein Auslandspraktikum in Kanada. Dort besucht sie zur Weihnachtszeit den von unzähligen Lichtern erleuchteten Capilano Suspension Bridge Park. 🧡

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Capilano Suspension Bridge Park 🌲

Anders als der Lynn Canyon mit seiner kleineren Hängebrücke, verlangt der Capilano Suspenion Bridge Park Einritt. Der ist nicht unerheblich, aber mir wurde als Student Rabatt gewährt – oft bekommt man den nur als Schüler. Mein deutscher Studentenausweis genügte. 👍
Ich kann bezeugen, dass einmal im Jahr ein besonderes Spektakel (fast) jeden Preis wert ist: Zur Weihnachtszeit wird der Park von unzähligen Lichtern – den Canyon Lights – erleuchtet. 😍

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Spaziergang durch den Park 👣

In einigen Tannen und in den Bergen hing Nebel, als ich kurz vor der Dämmerung eintraf. Zuerst wanderte ich auf befestigtem Boden durch größtenteils immergrüne Bäume, zwischen hölzernen Totempfählen – eingehüllt von roten und goldenen Lichterketten. Wer mag, kann hier die Geschichte des Canyons nachlesen. ☺
Mein Weg führte mich direkt zur Hängebrücke – ich wollte noch im Tageslicht einen Blick hinunter auf den reißenden Fluss erhaschen. Die von Jahrtausenden geprägte, raue Natur beeindruckt mich immer wieder. Zu meiner Überraschung entdeckte ich am Flussufer einen Weißkopfseeadler, der sogar seine Flüge ausbreitete und sich erhob, als ein weiterer großer Vogel sich fast auf ihm niederließ. 🦅

hölzerne-totempfähle

Canyon Lights 🧡

Auf der anderen Seite war es im Wald bereits recht dunkel, also ging ich schnell zu den miteinander verbundenen Brücken in den Baumkronen. Von goldenen, kleinen Lichtern an Geländern, Baumstämmen und Plattformen geleitet, blickte ich hinab auf die Baumkronen der kleineren Tannen und ließ mich vom Anblick der goldenen Lichterketten, die weitläufige Wurzeln unter mir markierten, verzaubern. 😍
Dann ging es zurück über die wankende, erleuchtete Hängebrücke zu einem Cliff Walk an der Felsenkante. Es war schon zu dunkel, um Details in der Tiefe auszumachen. Aber das Rauschen des Wassers, die steile Felswand neben mir und beleuchtete Tannen über mir an der Felsenkante waren einprägsam genug.
Durch einen farbintensiv beleuchteten „Fantasy Forest“ gelangte ich zum Restaurant mit Lagerfeuern davor und einem nach außen hin einsehbaren Kamin. 🔥 Kurz wärmte ich meine Hände am Feuer und machte Fotos – dieser Platz wirkte wie einem Weihnachtsfilm entsprungen! 🌲🎅

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Rundweg durch den beleuchteten Regenwald 😍

Ein wenig lauschte ich der Live-Band, die Weihnachtslieder spielte, und schlenderte durch den Souvenirladen. Dann ging es zurück über die Brücke auf die andere Seite, wobei ich mich vergeblich bemühte, ein gutes Foto von dem beleuchteten Wasserfall an der dortigen Felsenkante zu schießen. Die Hängebrücke schwankte erheblich! 🌁
Um mich aufzuwärmen, kaufte ich mir eine große Heiße Schokolade. ☕ Mit ihr meine Hände wärmend oder sie genüsslich trinkend, schlenderte ich einen großen Rundweg durch den unterschiedlich beleuchteten Regenwald. Währenddessen begleitete Weihnachtsmusik meine Schritte. 🎶
An einigen Stellen sind Informationen oder Gedanken von berühmten Persönlichkeiten über den Wald zu lesen. Auch stieß ich auf eine 400 bis 800 Jahre alte Douglastanne. Womöglich wuchs sie schon dort, als für Europäer das Land, auf dem sie steht, noch undenkbar war. 🌲
Ihr gegenüber befand sich ein kleiner, stiller See. Auf diesem spiegelten sich zahlreiche Lichterkugeln, die sich bis ins Unendliche in die Tiefe zu erstrecken schienen – und bis weit in die hohen Baumkronen hinauf reichten. Dieser Bereich war mein Favorit; ein wenig, als erstreckte sich der Sternenhimmel unter und über mir. 🌌
So drehte ich noch mehrere Runden – ungeachtet der eisigen Kälte! ❄


Du bist neugierig auf die wunderschönen Canyon Lights geworden? Sieh sie dir in einem unserer Projekte in Kanada selbst an! 😍