Insider-Diary Chadiya: Vorfreude und Abflug

Sicht aus dem Flugzeug, Gewitter

Unser Insider Chadiya ist auf dem Weg nach Sri Lanka, um dort im Humanmedizin-Projekt zu arbeiten. Lies hier, wie sie die Anreise erlebt hat.Weitere Informationen zu „Humanmedizin auf Sri Lanka“ findest du auf unserer Website.

Endlich geht mein Abenteuer los. Ich bin seit 6:30 Uhr wach, habe mich von meinen Liebsten verabschiedet und dann ging es auch schon los mit der Fahrt zum Flughafen.
Voller Vorfreude sitze ich seit 10:00 Uhr am Flughafen.
Abflug: 13:20 Uhr, so stand es auf meiner Boardkarte.

Inzwischen ist es 15:30 Uhr und ich sitze seit 14:00 Uhr im Flieger.
Meine Begeisterung über die längeren Zwischenaufenthalte für meine Anschlussflüge beginnt zu steigen. Seit Wochen freue ich mich auf diesen Moment und jetzt ….
naja jetzt muss ich erst mal warten und hoffen, dass der Zwischenaufenthalt in Kiew von zwei Stunden ausreicht. Es fängt also schon mal abenteuerlich an.
Wenigstens mache ich am Flughafen bereits erste Bekanntschaft mit ein paar Mitpassagieren, welche sehr interessante Geschichten zu erzählen haben. Wenn die Situation eine andere wäre und ich normal in den Urlaub fliegen würde, hätte ich mich schon längst aufgeregt. Jedoch habe ich mich mental schon auf die Reise eingestellt, sie soll mich weiterbringen, und wenn man mal wo stehen bleibt, dann sollte man den Augenblick für sich nutzen und sich nicht aufregen durch das Aufregen werden die technischen Probleme des Flugzeugs auch nicht schneller behoben. Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass sich an manchen Dingen nichts ändern lässt. Also warum unnötig Energie darauf verwenden? Ich lasse mir die Freude von gar nichts nehmen.

Gewitter in Kiew

Angekommen in Kiew und ich sehe schon, meine Geduld wird hier überprüft.
Ich renne wie eine Irre, um 19:50 Uhr sollte der Flieger starten, jedoch meinte das Wetter, mir da einen Strich durch die Rechnung machen zu müssen. Schon auf dem Flug nach Kiew ist mir das aufkommende Gewitter aufgefallen, dass es schließlich solche Ausnahmen annimmt, konnte keiner wissen. Wir sitzen wieder seit zwei Stunden im Flugzeug ohne uns auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Der Flughafen wurde inzwischen sogar gesperrt.

Währenddessen höre ich mir das Gemecker auf Arabisch, Russisch und Englisch zwischen Crew und Passagieren an und verstehe eigentlich so gut wie nichts. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Herr neben mir mich anspricht, auf einer Sprache, die ich noch nie gehört habe. Durch die ganze kuriose Situation beginnen wir beide zu lachen. Wenigstens haben wir unseren Spaß.

Es bleibt also spannend…


Du interessierst dich auch für ein Humanmedizin-Projekt? Leider ist Sri Lanka dieses Jahr schon ausgebucht. Sieh dir stattdessen unser Humanmedizin-Praktikum in Ghana an :).