Insider-Diary Celine: Unvergessliche Safari

Zebras auf einer Wiese im Kruger Nationalpark in Suedafrika

Unser Insider Celine berichtet über ihre unvergessliche Safari im bekannten Kruger Nationalpark in Südafrika.Mehr Informationen zu ihrem Projekt findest du unter Faszination Pferde in Südafrika.


Das erste woran man denkt wenn man Südafrika hört sind die Tiere. Die Big5 (Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden & Nashörner), die man nur allzu gut aus den etlichen Dokumentationen im Fernsehen kennt. Doch wo findet man denn diese Tiere? Genau, in den Nationalparks oder privaten Naturreservaten. Der größte Nationalpark Südafrikas ist der Kruger Nationalpark, um den sich hier in der Gegend alles dreht. Immerhin ist es sozusagen die Hauptattraktion des Ostens Südafrikas. Ich hatte die Möglichkeit einen Tag auf Safari zu gehen, da der hier anwesende Betreuer von Praktikawelten, Leon, nebenbei auch ein Safariunternehmen leitet.

Eiskalter Morgen

Um 4:20Uhr klingelte der Wecker. Um 4:25 Uhr klingelte der Wecker. Und auch um 4:30 Uhr klingelte der Wecker. Das frühe Safarileben ist nicht meins aber ich habe es letztendlich aus dem Bett geschafft. Meine sieben Sachen gepackt und saß im Auto nach Nelspruit, wo man uns schon erwartete. Mit einem Grinsen im Gesicht kam der Tourguide uns entgegen und sagte, dass wir uns wohl den kältesten Morgen ausgesucht haben. Na toll… Das fängt ja gut an. Mit Decken bewaffnet saßen wir dann im Tourmobil und wurden wortwörtlich beinahe vom Wind weggepustet. Sogar der Guide hielt einmal an um zu schauen, ob noch alle da sind, was glücklicherweise der Fall war. Ich kann also allen nur empfehlen, auf eine Mütze bzw. Stirnband und gute Jacken nicht zu verzichten, denn der winterliche Morgen ist doch sehr hart.

Sonne geht auf in Suedafrika

Wildes Südafrika

Vor Ort war die Kälte schnell vorbei, die Sonne kam langsam aus ihrem Versteck und die Vorfreude erwärmte die Eisklötze… auch Füße genannt. Eine kurze Einweisung wie so ein „Gamedrive“ abläuft und schon waren wir mittendrin. Links, rechts, vorne, hinten. Die Blicke flogen nur so herum auf der Suche nach Tieren und dann war es soweit. WOW! Mein erstes wildes Tier: Ein Impala. Klingt spannend? Ist es nicht wie sich herausstellte, denn Impalas (die häufigste Antilopenart) findet man an jeder Ecke und das in Massen. Naja… Ein paar Bilder wurden geschossen und es ging weiter.

Der starke Wind war jedoch ein Problem. Denn, so wurde uns gesagt, die Tiere liegen dann eher versteckt in Büschen und sind so schwer zu finden. Zuversichtlich hörten wir den Funk und fuhren auf den unterschiedlichsten Wegen bis wir Büffel fanden. Eine kleine aber beeindruckende Herde. Bei jedem Halt neben einem Tier erzählte uns der Guide etwas über das Tier, damit man das Verhalten und Leben verstehen und begreifen kann.

Zebras ueberqueren eine Straße in SuedafrikaMeine unvergessliche Safari

Ich möchte euch hier nicht mit allen Details der Fahrt langweilen also fasse ich mal kurz zusammen: Wir hatten Glück, denn ganz nach dem Motto „Qualität statt Quantität“ haben wir zwar nicht sehr viele Tiere gesehen, dafür aber immerhin 4 von 5 der Big5. Löwen, Nashörner, Büffel und Elefanten. Außerdem noch Zebras, verschiedene Antilopen, Warzenschweine, Nilpferde, Krokodile und ein paar weitere Bewohner des Nationalparks.

Alles in allem war es also ein gelungener Ausflug und es ist einfach was komplett anderes, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Keinesfalls vergleichbar mit einem Zoo oder Ähnlichem. Es war definitiv eine unvergessliche Safari und ich bin froh diese Möglichkeit wahrgenommen zu haben. Mein letzter Kontakt zu wilden Tieren war es nicht aber das ist ein anderes Highlight…

Celine


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