Insider-Diary Caroline: Ein Tag voller Erlebnisse

Ein Tag voller Erlebnisse Madechen ist in Südafrika

Für unseren Insider Caroline ist es eine sehr aufregende Zeit in Kapstadt. Neben dem typischen Sightseeing kommt das Nachtleben auch nicht zu kurz.
Weitere Informationen über Carolines Projekt erhältst du unter Sozialarbeit mit Kindern.


Ein Tag voller Erlebnisse

Wir wurden morgens abgeholt und sind mit allen „Neuankömmlingen“ zum Strand gefahren und haben die Meeresluft genossen und die ersten richtigen Fotos geschossen. Leider war es am Strand sehr windig und noch kälter als bei unserer Unterkunft in Somerset West.
Der nächste Halt war am Company’s Garden. Eine Oase der Ruhe, mit schönen Blumen, Steinen , mit Gemüse und Obst usw.
Anschließend fuhr uns Big G (Gerhard) zum Signal Hill hinauf, wo wir endlich eine kleine Mahlzeit zu uns nehmen konnten und eine wunderschöne Aussicht hatten.

Dann ging es auch schon weiter zur V&A Waterfront (ein schönes Einkaufsviertel am Hafen). Dort sind wird gemütlich rumgelaufen, haben und was gegessen. Nachmittags fuhren wir zu den Bo-kaap (bunten Häusern am Fuße des Signal Hill). Ein weiteres Kennzeichen des Bo-Kaap Viertels sind die engen Gassen aus Kopfsteinpflaster, die teilweise extrem steil von der Innenstadt Richtung Signal Hill führen. Zudem sind in dem Viertel viele Moscheen zu finden, ein Großteil der Bewohner sind Muslime.

Boo Kap Vierteo in Kapstadt, Südafrika

KEIN WASSER

Wir konnten endlich mal ausschlafen. Als wir allerdings aufgestanden sind und duschen wollten, kam kein Wasser. Wir haben dann alles im Haus ausprobiert: Toilettenspülung, Wasserhahn usw. Nirgendwo kam Wasser raus. Wir saßen alle draußen und haben die Sonne genossen und haben Chevonne Bescheid gesagt. Sie hat uns sofort Monty geschickt. Monty sagte dann, dass im ganzen Stadtviertel das Wasser ausgefallen ist. Also mussten wir abwarten.
Gegen Nachmittag hatten wir endlich wieder Wasser und alle sind auf die Toilette und in die Duschen gestürmt.

Lion’s Head

Danach sind wir dann von Monty zum Lion’s Head gefahren, den wir ohne Sicherung und mit starkem Wind hochgeklettert sind (669,9m hoch). Ich hatte noch nie eine solche Todesangst! Ich hatte Angst, dass der Wind mich runter stößt (so einen starken Wind hatte ich nämlich noch nie erlebt!) oder, dass ich abrutsche , da manche Felsen/ Steine locker waren. Trotz der großen Angst sind wir nach endlich ca. 1-2 Stunden oben angekommen. Die Aussicht war so wunderschön! Allerdings bin ich mit Carina und Anna sofort wieder runter geklettert nachdem wir Fotos gemacht haben, da es schon dunkel wurde und immer windiger.

Als wir abends dann alle wieder unten angekommen waren, fuhren wir mit 2 Taxis in die Long Street und gingen ins Beer House um was leckeres zu essen und leckeres Bier zu trinken. Ich trinke eigentlich gar kein Bier und mir schmeckt es auch nicht, aber dort gab es so viele verschiedene Sorten, sodass ich mir Erdbeer Bier bestellte (das war vielleicht lecker).
Abends wollten wir noch weiterziehen und in einen Club gehen.

Watterfront in Kapstadt, Südafrika

Als wir vor einem Club standen, fiel Alisa auf einmal Geld aus der Tasche und zack, da stand auch schon direkt eine Bettlerin vor uns und versuchte nach dem Geld zu treten. Die Security vom Club war zum Glück schneller und Alisa bekam all ihr Geld wieder. Dann sind Alisa, Carina, Anna und ich weiter gegangen und wollten einen tollen Club suchen, die anderen aus unserer Gruppe waren schon in einem Club, der uns allerdings nicht so gut gefiel.

Das Problem war, die Bettlerin hat uns überall hin verfolgt. Sie hat Alisa feste angefasst und irgendwas geredet was man nicht verstanden hat. Die Frau wollte nicht mehr weggehen und wir hatten schon richtige Angst! Dann sind wir in einen Imbiss gegangen, in der Hoffnung sie verschwindet oder es hilft uns jemand. Allerdings ging keiner dieser 2 Hoffnungen in Erfüllung. Die Frau drängte uns immer weiter in die Ecke und wir hatten noch mehr Angst.

Maedchen beim Blouberg Beach in Südafrika mit Sicht auf den TafelbergMaedchen beim Signal Hill in Kapstadt, Südafrika

Dann kam zum Glück ein Taxifahrer herein, der die ganze Situation beobachtet hatte und hat versucht die Frau wegzuschicken. Er hat dann netterweise Alisa und Carina in den Club zu den anderen gebracht und hat Anna und mich zurück zur Unterkunft nach Somerset West gebracht. Die Bettlerin wurden wir aber immer noch nicht los! Sie stieg sogar einfach mit ins Taxi. Der Taxifahrer hat sie dann aber schnell rausgezogen und wir sind losgefahren.

Das war vielleicht ein aufregender Tag!


Weitere Informationen über Carolines Projekt erhältst du unter Sozialarbeit mit Kindern.