Insider-Diary Astrid: Meine Arbeit auf einer australischen Pferdefarm

Australische Pferdefarm

Den blauen Himmel, eine warme Brise und sehr viel harte Arbeit. Genau diese Dinge erlebt Insiderin Astrid diese Woche auf einer australischen Pferde-farm. Werde ein Teil der australischen Work-And-Travel-Community!


Arbeiten auf einer Pferdefarm

Wir wollen hier in Australien verschiedene Jobs ausprobieren, für die wir in Deutschland wahrscheinlich nie die Chance bekommen würden. Deshalb haben wir uns nach Farmen umgeschaut und im Internet eine Pferdefarm gefunden, die zwei Leute suchte. Kurz darauf waren wir schon auf dem Weg zu der Farm, die zwei Stunden weiter westlich von Brisbane liegt.

Harte Arbeit

Unsere Arbeit bestand größtenteils daraus, die Ställe zu säubern und die Pferde zu füttern. Mit etwas Erfahrung konnte man auch dem Tierarzt helfen, der täglich kam. Aber man konnte zum Beispiel auch die Pferde von einer Koppel auf die nächste bewegen, was meistens mit dem Quad gemacht wurde. Ich bin zwar als Jugendliche mal geritten, aber meine Erfahrung war zu gering, weswegen ich die ersten Tage eigentlich nur in den Ställen stand. Die Arbeit ist sehr hart und meine Hände waren voll mit Blasen. Das Ganze wurde nicht gerade einfacher dadurch, dass es dem Chef gar nicht schnell genug gehen konnte.Australische Pferdefarm

„Die ersten Tage sind immer schwer“

Alle meinten zu mir, die ersten Tage seien immer schwer und man gewöhne sich an die körperliche Arbeit. Für mich wurde es von Tag zu Tag jedoch nicht besser, sondern schlechter. Mir war die Arbeit zu anstrengend und auch viel zu eintönig. Nach ein paar Tagen durfte ich die Pferde zwar auch füttern. Allerdings musste man bei dem Feed Run auch darauf achten, dass die Pferde gesund waren und mit meiner geringen Erfahrung habe ich nicht unbedingt alles erkannt. Ich fühlte mich unsicher und nicht in der Lage, die Verantwortung für die Gesundheit der Pferde zu übernehmen. Meine Unsicherheit wurde durch den Wert der Pferde nur noch größer. Schließlich habe ich mich entschieden, die Farm wieder zu verlassen.Australische Pferdefarm

Die Erfahrung war es wert

Auch wenn die Arbeit auf der Pferdefarm nichts für mich war, bin ich trotzdem sehr froh, die Erfahrung gemacht zu haben. In Deutschland hätte ich wahrscheinlich nie die Chance gehabt, sowas auszuprobieren oder hätte es einfach nicht gemacht. Die Leute auf der Farm waren auch echt nett. Dort waren auch vier andere deutsche Backpacker, mit denen wir abends ab und zu Karten gespielt haben oder einfach nur zusammen-gesessen haben, und die Abende habe ich immer sehr genossen. Die Erfahrung war es auf jeden Fall wert, auch wenn ich mich jetzt freue, keine Ställe mehr säubern zu müssen.


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