Insider-Diary Antonia: Meine Freunde in Down Under

Riesenrad vor Sydney Harbour Bridge

Unsere Insidern Antonia verbringt in Australien ein High-School-Semester und hat schon viele australische Freunde gewinnen können. Ihre Erlebnisse teilt sie uns hier mit. Auch du möchtest ein High-School-Aufenthalt in Australien machen? Dann informiere dich auf unserer Website über unsere Programme.


Die Halbzeit

Seit 83 Tagen bin ich jetzt schon hier und ich habe noch ungefähr die gleiche Zeit vor mir liegen bevor ich Sydney verlassen muss und mein Austausch beendet ist, aber allein daran zu denken, dass ich schon die Halbzeit erreicht habe und das alles bald vorbei ist, macht mich schon unglaublich traurig. Natürlich habe ich versucht meine Erwartungen niedrig zu halten bevor ich hierherkam, damit ich nicht enttäuscht werde, aber die Erwartungen, die ich hatte wurden um Längen übertroffen!

Neue Freunde in Down Under

Ich habe eine unglaublich tolle Freundesgruppe hier und ich bin zutiefst dankbar, dass sie mich tatsächlich schon so schnell so herzlich aufgenommen haben. Mein erster Tag an meiner neuen Schule war viel besser als ich erwartet hätte, mit „Buddies“, die die neuen zu ihren Kursräumen geführt haben. Aber direkt am zweiten Tag, an dem wir auf uns allein gestellt waren, habe ich ein Mädchen (das jetzt eine meiner besten Freunde hier ist) gefragt, ob ich Lunch mit ihr verbringen kann, und das war eigentlich schon der erste Tag, an dem ich meine jetzige Gruppe kennengelernt habe.

Meine Aussie-Freunde

Schon eine Woche später bin ich mit 2 neuen Freundinnen in die Stadt gefahren und sie haben sich wirklich Mühe gegeben, mir so viel wie möglich zu zeigen. Bald darauf wurde ich zu einem Geburtstag eingeladen und ab da wurde ich fester Bestandteil der Gruppe. Meine Gastmutter hatte schon viele Gastschüler vor mir und sie war wirklich erstaunt, dass ich direkt so viel Anschluss gefunden habe und dass vor allem mit Australiern und nicht mit anderen internationalen Schülern. Australier haben schon ihre Freunde und müssen einen nicht aufnehmen, während Austauschschüler einfach keinen anderen haben. Alle Pausen verbringe ich seitdem mit ihnen und mit vielen bin ich sehr eng. Der Unterricht macht natürlich so viel mehr Spaß, auch wenn ich ein paar Kurse mit weniger Freunden oder Freunden, die nicht zu unserer Gruppe gehören, habe, was aber völlig ok ist.

Die Offenheit der Australier

Was mir aufgefallen ist, ist, dass Australier, zumindest die die ich kenne, viel offener sind als viele Deutsche. Und damit meine ich nicht nur, dass sie eher auf einen zukommen und willkommener sind, sie sind auch offener darin, Individualität zu akzeptieren. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist, dass ich hier so um die 7 Mitschüler aus meinem Jahrgang kenne, die offen schwul oder lesbisch sind und kaum jemand ein Problem damit hat, dass sie das offen zeigen. Ich finde das toll, aber ich habe das in Deutschland leider noch fast nie so erlebt. Hier akzeptiert auch jeder besondere Kleidungstile oder Musikgeschmäcke und zumindest meine Freunde urteilen nicht so über Auffälligkeiten anderer wie ich das sonst eher erwarten würde, und das ist einer der größten Dinge, die ich hier liebe!

Dinge, die ich bis jetzt so gemacht habe

Zusammen mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie habe ich schon viele Dinge erlebt.
In meiner ersten Woche war ich mit meiner Gastfamilie im Taronga Zoo. Ich habe das Opera House gesehen und bin zu allen Sachen mitgegangen, was sie so getan haben. Das war völlig in Ordnung für den Anfang. Seit Schulanfang, an dem auch die beiden fünfjährigen Kinder an die Schule gekommen sind, haben wir vor allem Parks besucht, in dem die Zwillinge andere Zwillinge getroffen haben. Ich habe in meinem Leben noch nie so viele Zwillinge auf einmal gesehen. Das Problem ist nur, dass ich meistens die älteste von den Kindern bin, was bedeutet, dass ich mein Wissen, wie man mit Kindern spielt drastisch erweitert habe.

Unternehmungen mit Freunden

Mit meinen Freunden gehe meistens in das Einkaufcenter, das direkt neben unserer Schule ist. Es ist nicht so, dass wir tatsächlich shoppen gehen. Sondern wir laufen oder sitzen meistens einfach nur rum und haben Spaß. Allerdings „zwinge“ ich auch immer mal wieder meine Freunde mit mir in die Stadt oder an den Strand zu fahren. Ich war zum Beispiel vor kurzem im Luna Park, was ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde. An den Strand gehen wir tatsächlich fast nie und ich kenne viel weniger Leute, die surfen können, als man denken würde.

Geburtstagfeiern in Australien

Geburtstagsfeiern oder Gruppentreffen sind aber einer der besten Dinge, die wir hier machen. Im Vergleich zu was ich aus Deutschland kenne, machen die hier nämlich viel mehr Spaß. Wir treffen uns meistens schon um 10-11 Uhr morgens und sind oft bis 20-21 Uhr noch zusammen. In dieser Zeit sind wir meistens draußen in irgendeinem Park und bestellen Pizza, hören Musik und kicken eine erstaunliche Menge an Fußbällen umher. Das ist im Prinzip unsere Hauptbeschäftigung, auch in den Pausen, aber weil die meisten eigentlich gar nicht wirklich fußballbegabt sind, ist das viel witziger als es sich anhört. Seit heute habe ich hier Ferien und da wird mit Sicherheit noch viel passieren, ich bin schon gespannt was ich nach der Halbzeit noch so erleben werde.


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