Insider-Diary Anne: Viele hungrige Mäuler

Streifenhoernchen, hungrige Maeuler fuettern in Namibia

Kränkelnde Babyziegen, Streifenhörnchen und Nashörner. Heute berichtet dir Insiderin Anne, wie sie sich täglich um viele hungrige Mäuler kümmert. Die Arbeit mit Wildtieren ist genau das Richtige für dich? Dann kümmere dich doch genauso, wie Anne um die vielen Tiere auf einer Farm im Namibia.


Meine letzten Tage im Projekt

So langsam nähert sich meine Reise schon dem Ende zu. Wie schnell drei Wochen vergehen können. Ich wollte euch diesmal ein bisschen zum allgemeinen Tagesablauf auf Okutala erzählen. Wenn man nicht gerade ein Sleep-Out gemacht hat, wird man gegen viertel nach sieben vom Farmhaus abgeholt. Das macht eigentlich immer einer der Guides.

Leckeres Frühstück

Die Guides und die Tierärztin sind auch die direkten Ansprechpartner vor Ort. Mit dem Gameviewer geht es dann zur Lodge zum Frühstück. Morgens kann es schon mal ein bisschen frisch sein. Also zieht am besten eine leichte Jacke an. An der Lodge angekommen gibt es in dem Xplorer Raum einen großen Tisch, an dem gegessen wird. Jede Mahlzeit wird als kleines Buffet aufgebaut. Zum Frühstück gibt es Joghurt mit Obst und Müsli oder Brot mit Aufschnitt. Wer es süß mag kann sich an Marmelade, Honig und Erdnussbutter bedienen.

Futter für die Tiere vorbereiten

Danach wird gearbeitet. Man teilt sich in zwei Gruppen ein. Die erste Gruppe fährt zu den Elefanten und macht da sauber, verteilt neue Luzerne und Futter. Die zweite Gruppe macht die Fütterungsrunde an der Lodge. Dazu geht man zunächst in den Preproom, den Raum in dem alles an Futter vorbereitet wird und in dem eine riesige Tafel steht, auf der das Futter für die Tiere vermerkt ist. Hier teilt sich die Gruppe meistens nochmals, da man nicht zu viert oder fünft jedes Tier füttern muss. Bei uns läuft es folgendermaßen ab:

Man bereitet den Tee für die Giraffen vor, schneidet Obst, Gemüse und Fleisch für verschiedene Tiere, bereitet die Futtereimer für die Ziegen, Vögel und Nashörner vor und schon geht es los.

Kränkelnde Babyziegen

Eine Gruppe macht sich auf zu den Ziegen. Die müssen nämlich gefüttert und gemolken werden. Da wir zwei etwas kränkliche Babyziegen separat von den anderen Ziegen aufpäppeln, brauchen diese frische Milch. Danach werden die Ziegen auf ein riesengroßes Gelände gebracht, wo sie den ganzen Tag grasen können. Auf diesem Gelände leben auch zwei Strauße, die auch direkt gefüttert werden. Mit der frischen Milch geht es dann zu den Babyziegen, um sie zu füttern.

Weitere hungrige Mäuler

Eine Gruppe macht die Vogelrunde und klappert die drei verschiedenen Volieren ab. Weitere hungrige Mäuler waren in einer anderen Voliere. Dort leben nämlich ein zahmes Streifenhörnchen und einige Landschildkröten, die auf Futter warten. Dann füttert man die Giraffen und Nashörner. Außerdem ruft man die Mangusten und wenn sie kommen gibt es eine Portion Fleisch.Nashornfuetterung, hungrige Maeuler in Namibia

„Activities“

Nach circa zwei Stunden hat man die Tiere gefüttert und das Elefantengehege sauber gemacht. Dann starten die sogenannten „Activities“ mit allen zusammen. Das können unterschiedliche Dinge sein. Manche machen viel Spaß, andere gehören nun mal einfach dazu.

Wir haben beispielsweise folgende Sachen gemacht:

  • Grundreinigung der „kleinen Gehege“
  • Grundreinigung des Elefantengeheges
  • Wasserlöcher sauber machen
  • Elephant Tracking
  • Bush drive
  • Bush walk
  • Tonnen bemalen
  • Geparden füttern
  • Salzblöcke verteilen
  • Nashorn Tracking

Danach (meistens gegen 13:00 Uhr) gibt es Mittagessen und es geht für ein bisschen Freizeit zurück ins Farmhaus.

Was man am Farmhaus alles so machen kann und wie der weitere Tagesablauf ist, schreibe ich euch im nächsten Bericht.

Bis bald,
Anne


Die Arbeit mit Wildtieren ist genau das Richtige für dich? Dann kümmere dich doch genauso, wie Anne um die vielen Tiere auf einer Farm im Namibia.