Insider-Diary Anne: Übernachtung bei brummenden Elefanten

Elefanten in Namibia

Während einer Übernachtung bei Elefanten zieht bei Insiderin Anne in Namibia ein Gewitter auf. Ob die Übernachtung trotzdem stattfand erfährst du im Bericht. Lass auch du dich, genauso wie Insiderin Anne von süßen Elefanten in Namibia wecken.


Übernachtung im Gehege

Während eurer Zeit auf Okutala werdet ihr (zumindest zum aktuellen Zeitpunkt) drei Sleep-Outs machen. Sleep-Out heißt, ihr übernachtet nicht im Farmhaus, sondern in einem Zelt oder unter freiem Himmel. Einen davon habe ich schon beschrieben, die Nacht im Etosha Nationalpark. Die beiden anderen Sleep-Outs waren bei den Elefanten und in einer sogenannten „Ghost Lodge“ auf dem Okutala Gelände.

Gewitter während Sleep-Out?

Unseren Elephant-Sleep-Out möchte ich euch etwas genauer beschreiben. Um genau zu sein hatten wir 1,5 Elephant-Sleep-Outs. Der erste Versuch startete am Samstag. Nach getaner Arbeit und unserem Abendessen warteten wir an der Bar mit ein paar Bier und Cider (mmhhh lecker Savannah Dry) auf unseren „Doc“. Unsere Tierärztin schläft sowieso immer bei den Elefanten und dieses Mal sollte sie uns mitnehmen. Von der Terrasse der Bar konnten wir schon den ganzen Abend ein weit entferntes Gewitter beobachten und drückten fest die Daumen, dass es vorbei ziehen würde.

Unsere täglichen Aufgaben

Wir machten uns mit einem unserer Standard-Game-Viewer auf den Weg zu den Elefanten. Die vier größeren Elefantendamen Dumbo, Tala, Loxy und Stouter und der kleine Khoadi leben in einem Gehege ein paar Minuten entfernt von der Lodge. Zu unseren täglichen Aufgaben gehörte es, auch dieses Gehege von oben bis unten von Elefantenhaufen, nasser Luzerne und abgenagten Stöcken zu befreien.Elefanten in Namibia

„Monkey Oranges“

Die Elefanten hatten auch ein kleines Gebäude, dass sie als nächtlichen Unterschlupf nutzen konnten. Dieses Gebäude hatte ein Flachdach und dort sollten wir es uns in dieser Nacht gemütlich machen. Wir haben grade das Dach betreten und die dort liegenden „Monkey Oranges“ probiert, als das Gewitter immer näher kam. Auf einmal blitzte es ganz in unserer Nähe.

Gemütlicher Abend im Farmhaus

Der Donner war unglaublich laut und es fing in Strömen an zu regnen. In Windeseile packten wir unsere Sachen zusammen und unser Doc fuhr uns in einem geschlossenen Auto in zwei Fuhren zurück zum Farmhaus. Dort machten wir uns noch einen gemütlichen Abend und beobachteten das Gewitter noch eine ganze Weile.

Diebische, brummende Elefanten

Drei Tage später starteten wir einen neuen Versuch. Auch diesmal war ein Gewitter am Horizont zu entdecken. Wir machten es uns auf dem Dach des Elefantenhauses gemütlich. Die Rüssel reichten bis auf das Dach, daher durfte im gewissen Umkreis an der Kante nichts liegen, dass sich die Elefanten schnappen konnten. Nichtsdestotrotz durften sie uns natürlich abschnuppern. Wusstet ihr, dass Elefanten brummen?

Geweckt von schnüffelnden Rüsseln

Wir saßen da oben auf dem Dach und beobachteten die Sterne, sowie das Gewitter in der Ferne. Mit unserer Tierärztin machten wir eine Fragestunde über Elefanten, Namibia und was wir sonst noch so wissen wollten. Wir quatschten bis spät in den Abend und krabbelten dann in unsere Schlafsäcke. Der Mond schien hell über uns und es war eine atembeaubend schöne Nacht. Ich konnte wunderbar schlafen. Geweckt wurden wir morgens bei Sonnenaufgang von neugierigen und schnüffelnden Rüsseln, die über die Dachkante ragten.

Unseren Morgen begannen wir dann direkt mit dem Säubern des Geheges. So hatten wir das schon vor dem Frühstück hinter uns.

Bis bald,
Anne


Lass auch du dich, genauso wie Insiderin Anne von süßen Elefanten in Namibia wecken.