Insider-Diary Anne: Meine Freizeit im Wildlife-Projekt

Farmhaus im Wildlife-Projekt in Namibia

Insiderin Anne beobachtet heute nicht nur viele wilde Tiere am Wasserloch, sondern erzählt dir auch, wie ihr Alltag im Wildlife-Projekt in Namibia aussieht. Du kümmerst dich in deiner Freizeit gerne um Tiere? Dann erlebe genauso, wie Anne die Tierwelt Namibias einmal aus einer anderen Perspektive.


Freizeit im Wildlife-Projekt

Wenn man die Arbeit am Vormittag auf Okutala geschafft hat, geht es nach dem Mittagessen zurück zum Farmhaus. Dort könnt ihr euch die Zeit mit den verschiedensten Dingen vertreiben. Zum Beispiel könnt ihr ein Nickerchen auf dem Trampolin machen, lesen oder Reisetagebuch schreiben. Das gehört wohl eher zu den ruhigen Dingen auf der Farm.

Das belebte Wasserloch

Man kann auch Musik hören oder einfach auf der Veranda sitzen und das Treiben am Wasserloch beobachten. Wir hatten dort eine kleine Warzenschweinfamilie, die sich immer um die Mittagszeit hat blicken lassen. Morgens sieht man viele Vögel und auch häufiger mal einen Schakal. Abends kommen viele Antilopen und manchmal sogar Zebras und Giraffen, um das Wasserloch zu besuchen.

Ein Ball für jede Gelegenheit

Für mehr Action in der Mittagspause kann man den vorhandenen Volleyball für die verschiedensten Dinge umfunktionieren. Ob zum Fußball spielen, als Wasserball im Pool oder was für kreative Ideen man sonst noch hat. Eine Abkühlung im Pool tut auf jeden Fall richtig gut. Danach mit allen noch eine Runde UNO oder Skip Bo gespielt und schon ist die Pause auch wieder zu Ende.Pool am Farmhaus, Wildlife-Projekt in Namibia

Fütterungen im Wildlife-Projekt

Meistens wurden wir so gegen viertel vor Vier wieder abgeholt. Zurück an der Lodge hat man eigentlich immer noch ein bisschen Zeit zum Surfen und für eine Kuschelrunde mit den Babyziegen oder den Streifenhörnchen. Dann fängt die abendliche Fütterungs-runde an. Auch Abends bekommen die Giraffen ihren Tee und Schoten zu knabbern. Häufiger mal kamen Touristen zur Fütterung mit. Die Vögel bekamen abends noch eine kleine Portion Mais. Die Ziegen und Nashörner die gleichen Rationen wie Morgens. Die Ziegen müssen natürlich auch wieder von der Weide geholt werden. Wenn man Glück hat stehen schon alle am Zaun und wollen zurück. Manchmal hilft die Hupe eines Autos quasi als „Ruf“ dass es jetzt zurück geht.

Touristen auf der Farm

Die Elefanten und Katzen werden, sofern von Touristen gebucht, bei der Combotour gefüttert. Wenn Plätze frei sind, können die Freiwilligen auch daran teilnehmen. Sollte keine Tour gebucht sein, drehen wir Xplorer die Katzenrunde. Dann gibt es auch schon wieder Abendessen und es geht entweder zurück ins Farmhaus, zum Sleep-Out oder dem Nightdrive.

Am Farmhaus kann man den Abend dann mit einer Runde UNO, quatschend oder auf der Veranda mit Blick auf das Wasserloch ausklingen lassen.

Bis bald,
Anne


Du kümmerst dich in deiner Freizeit gerne um Tiere? Dann erlebe genauso, wie Anne die Tierwelt Namibias einmal aus einer anderen Perspektive.