Insider-Diary Anne: Ein komisches Geräusch während der Safari

Sonnenuntergang und ein komisches Geräusch in Namibia

Während einer Safari durch ein Gebiet, wo Löwen und andere Wildtiere leben, bemerkt Insiderin Anne am Heck ihres Safari-Autos ein komisches Geräusch. Fahr auch du mit einem Jeep durch die Wildnis von Namibia und entdecke die Artenvielfalt des Landes.


Ein komisches Geräusch

Nun geht es endlich weiter mit meinem letzten Bericht aus dem Etosha Nationalpark. Wenn ihr meinen letzten Bericht gelesen habt, fragt ihr euch bestimmt, was das nur für ein komisches Geräusch vom Anhänger hinten war. Wir hielten an und unsere beiden Guides stiegen aus, um sich das Ganze nochmal aus der Nähe anzusehen. Was sie sahen, sah nicht besonders gut aus. Die Guides holten unsere beiden Volunteer Jungs schnell als Hilfe dazu.

Was ist bloß los?

Die Aufhängung der Blattfederung war gebrochen, erklärte man mir. Also irgendwas hinten am Reifen ;). Die Männer bauten verrückte Aufhänge-Konstruktionen aus Steinen. Während sie die Steine zusammentrugen, huschte unter einem eine Schlange hervor. Sie verschwand aber Gott sei dank ganz schnell im Busch. Wir Mädels saßen im Auto, beobachteten die Männer beim Reparieren und achteten darauf, dass sich nicht unbemerkt ein Wildtier näherte.

Die Fahrt geht weiter

Viele,viele Leute fuhren an uns vorbei. Einige hielten an und fragten ob sie helfen können. Andere fuhren einfach weiter. Manche dachten sogar, dass wir dort stehen, weil wir irgendwelche Tiere beobachteten. Nach über einer Stunde schien der Hänger wieder einigermaßen in Ordnung zu sein. Immerhin konnten wir weiterfahren. Wir hielten aus Sicherheitsgründen aber nur noch zweimal an. Einmal für eine Gepardin mit ihren Jungen und einmal in dem Ort an dem wir schon auf unserer Hinreise stoppten. Leider verpassten wir durch unsere schnelle Reise einen großen, männlichen Löwen, auf den wir nur im Vorbeifahren einen Blick erhaschen konnten.Loewin laeuft durch Namibia, doch ein komisches Geräusch lenkt ab

Sonnenschein und Pool

Wir fuhren zurück nach Okutala und stellten den Hänger in der farmeigenen Werkstatt ab. Dann ging es ins Farmhaus. Wir hatten den restlichen Tag frei und konnten die Sonne und eine Abkühlung im Pool genießen.

Mein Fazit

Der Nationalpark Etosha war umwerfend. Die Weite der Salzpfanne ist kaum in Worte zu fassen. Die vielen Wasserstellen anzufahren und abzuwarten, wer wohl als nächstes Durst bekommt, war wundervoll. Die vielen Elefanten und Giraffen zu beobachten, war mit nichts zu vergleichen. Die Straßen waren breit und ruckelig, aber gut befahrbar. Es lohnte sich auf jeden Fall ein paar Tage und Nächte dort zu verbringen. Was mich ein bisschen gestört hat, waren die teilweise großen Mengen an Touristen. Am Schlimmsten fand ich die riesigen Reisebusse vollgestopft mit Menschen. Manchmal waren die auch sehr dreist und fuhren aus meiner Sicht zu nah an die Tiere heran. Das soll aber niemanden davon abhalten dorthin zufahren. Es lohnt sich!

Bis bald,
Anne


Fahr auch du mit einem Jeep durch die Wildnis von Namibia und entdecke die Artenvielfalt des Landes.