Insider-Diary Alina: Farmwork – eine mal etwas andere Erfahrung 🚜

Unsere Insiderin Alina hat beim Work & Travel in Australien viele Erfahrungen gesammelt ☺️ Wo sie überall gearbeitet hat erfährst du in diesem Artikel!

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Farmwork in Australien 🇦🇺

Nachdem ich Cairns verließ, ging es für mich erst einmal nach Innisfail- die Bananenrepublik schlechthin. Jedoch hatte ich dort nicht wirklich Glück mit den Jobs, sodass ich sehr schnell nach Ayr aufbrach. So ging es für 4 Stunden Autofahrt noch weiter von Cairns weg.

Wie sich später rausstellte, war es eine gute Entscheidung, in eines der Sharehäuser von „Ayr Backpackers“ zu ziehen. Nachdem ich erst zwei Tage lang ‚Chili Picking‘ gemacht habe und nicht wirklich viel verdient habe, da ich über Piecerate bezahlt wurde (Akkordlohn), habe ich letztendlich auf einer Cornfarm angefangen, auf der ich dann dreieinhalb Wochen mit Cornpops gearbeitet habe. Erst musste ich diese schälen und später die Packungen durchchecken.  

Mangopicking 🥭

Anschließend wollte ich gerne in der Mangoseason arbeiten, da in dieser immer viele Stunden aufgrund der kurzen Season gearbeitet wird.

Da ich im „Ayr Backpackers“ aber keinen Platz in der Mangoseason bekommen habe, bin ich nach einem Monat in Ayr ins „Delta Backpackers“ gewechselt, auch wenn ich traurig war, das Sharehouse zu verlassen, da wir uns alle echt gut angefreundet hatten. Mangopicking mit Stick war mal eine andere Erfahrung für mich.

Melonensaison und Pumpkins sortieren 💛

Danach startete ich auf einer Wassermelonen- und Pumpkin-Farm.

Nach meinen ersten 2 Arbeitstagen war die Melonenseason auf dieser Farm aber auch schon wieder zu Ende. Dort habe ich nur die Melonen, die auf den Truck von den Pickern kamen, gepackt.

Und dann waren nur noch die Pumpkins dran. Diese musste ich von einem Band aufs andere packen, damit sie nicht in den Zwischenraum fallen. Außerdem musste ich die schlechten Pumpkins aussortieren und den Medium-Bin neben mir ebenfalls füllen.

Rückblick 😃

Nachdem ich also mit Bananen 🍌, Chillis 🌶, Corn 🌽, Mangos 🥭, Wassermelonen 🍉 und Pumpkins 🎃 gearbeitet habe, habe ich nun den größten Teil meiner Farmwork geschafft und muss nächstes Jahr nur noch einen kleinen Rest-Teil machen.

Letztendlich muss ich aber sagen, dass die 2 Monate Farmwork in Ayr (in beiden Hostels jeweils einen Monat) sehr schnell rumgegangen sind, da in den Working Hostels  jeder in der gleichen Situation ist, die 88 Tage durch zu kriegen (und manchmal 6 Monate fürs 3. Visum 😉), und dadurch alle sehr offen sind. Daher habe ich mich in beiden Working Hostels sehr wohlgefühlt. Auch die Jobvermittlung lief sehr gut 👍

Am Ende vergeht auch Farmwork mit den richtigen Leuten schneller als gedacht, selbst wenn es entweder extrem langweilig oder sehr hartes Arbeiten ist- und wenn es doch mal zu viel wird: „Just do it for money and visadays“!

Letztendlich denke ich mir immer: Farmwork ist eine außergewöhnliche Erfahrung, die Deutschland dir nie wieder bietet. Aber jetzt freue ich mich erstmal darauf ein paar Tage Cairns sowie ein etwas anderes Weihnachten und ein wundervolles Neujahr in Sydney.

Ich mache einen kleine Roadtrip mit einer Freundin- ihr werdet dann wieder von mir hören!😉


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