Insider-Diary Alina: Das Bush Camp

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Alina hat in Südafrika bei einem Bush Camp teilgenommen. Weche Tiere sie gesehen hat und wie es war unter dem Sternenhimmel zu übernachten, erfahrt ihr hier. Werde wie Alina ein Teil der Travelcommunity und erlebe aufregende Abenteuer! Informiere dich zu unseren Projekten in Südafrika.


Meine Nacht im Bush Camp

Nun liegen die letzten Tage im Balule Game Reserve vor mir. Die zweite Woche startete am Montag mit dem ersten Off-Day. Da wir leider nur drei neue Mädchen im Camp waren, haben wir uns aufgrund der Preise entschieden keinen größeren Ausflug zu unternehmen.

Süße Leckereien zum Frühstück

Stattdessen fuhren wir um 8:00 Uhr los nach Hoedspruit. Nach einer Fahrt von 1,5 Stunden sind wir erstmal in dem Bahnhofsrestaurant Sleepers frühstücken gegangen. Für mich gab es nach einer Woche das erste Mal wieder was Süßes zu schmausen. Der Brownie mit Vanilleeis und Schokosoße war wirklich lecker und eine erfreuliche Abwechslung nach einer Woche voller Toast und Nudeln. Anschließend kauften wir Allerlei im nahegelegenen Supermarkt ein. So konnten wir uns auch eigene Sachen, sogenannte „Luxusartikel“, für die letzte Woche zulegen.

Der Geburtstag einer Teilnehmerin

Am Abend feierten wir den Geburtstag eines Mädchens hier. Natürlich mussten wir am nächsten Morgen trotzdem um sechs Uhr raus. Dies war zwar was schwerer als die Tage zuvor aber trotzdem kein Problem, da die Aussicht und Atmosphäre zum Entspannen einlädt.geburtstagskuchen-mit-kerzen-und-muffins

Das Bush Camp

Am Mittwoch stand dann das Bush Camp auf dem Plan. Dabei handelt es sich um einen größeren, abgezäunten Bereich innerhalb unseres Gebietes. Zu meiner Überraschung gibt es dort aber relativ luxuriöse Toiletten und sogar Campingduschen für diejenigen, die das komplette „wild feeling“ aufsaugen wollen. Mit unserem vollbepackten Auto machten wir uns um halb vier auf den Weg dorthin. Gerade mal eine Viertelstunde waren wir unterwegs. Schließlich standen wir dann vor dem Eingang und trauten unseren Augen kaum als ein Nashorn direkt hinter uns her lief (4/5 Big Five ). Leider war es auch relativ schnell wieder aus unserem Sichtfeld verschwunden, so dass wir nun ins Camp reinfahren konnten.

Die Atmosphäre im Camp

Die Atmosphäre dort ist wirklich der Wahnsinn, um einen herum laufen so viele verschiedene Tiere her und uns trennte gerade mal ein provisorischer Zaun. Trotzdem fühlte ich mich eigentlich sehr sicher (bis auf nachts für ein/ zwei Stunden). Nachdem wir das Lagerfeuer angeschmissen haben, spielten wir einige Spiele in der Runde und schnitzten unsere Stöcke für den vorher gefertigten Stockbrotteig.

Stockbrot am Lagerfeuer

Da die Sonne hier schon um halb sechs spätestens untergeht, zündeten wir einige Lampen an und packten unsere Taschenlampen aus. Wie es sich am Lagerfeuer gehört, wurde dann natürlich gegrillt – in Südafrika auch genannt „Braai“. Es war ein wirklich lustiges Essen, da wir leider die Gabeln im Haus vergessen haben.

Der Night Drive und Sternschnuppen

Anschließend haben wir nochmal für eine halbe Stunde einen Night Drive eingelegt, doch außer zwei Impalas haben wir in dieser Nacht nichts zu Gesicht bekommen. Zurück im Camp wurde dann etwas Gitarre gespielt und wir haben uns Geschichten erzählt. Wir schauten uns Sternbilder an und sahen einige Sternschnuppen an uns vorbeiziehen. Der Himmel ist hier nicht so wie in Deutschland, er erscheint einem viel klarer und weiter.lagerfeuer-im-dunkeln

Unter freiem Himmel

Zum Schlafen legten wir uns mit den mitgebrachten Matratzen ums Feuer herum. Man muss sich wirklich dick einpacken und einige Decken zusätzlich drüberlegen, da die Nächte hier wirklich kalt werden können. Vor allem jetzt im Winter. Bis auf zwei Stunden schlief ich wirklich gut und fror auch zum Glück nicht. Auch wenn wir für die eine Nacht ein bisschen was bezahlen mussten, hat es sich wirklich gelohnt! Es ist eine Erfahrung wert und nichts im Vergleich zum „unter freiem Himmel schlafen“ zu Hause.

Die Reise geht weiter

Nun ja, leider muss ich am Dienstag schon Abschied nehmen, von den Leuten und von diesem tollen Ort. Sicher werde ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen.
Denn meine Reise geht weiter: erst als Übergang für fünf Tage nach Kapstadt und dann ins zweite Projekt nach Accra, Ghana.


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