Impfungen sind anstrengend, aber wichtig!

Arzt haelt Spritze in der Hand

Insider Inga hat gelernt, dass man besser auf seinen Arzt oder die eigene Mutter hören sollte.

Als Tourist sollte man, auf Grund der Infektionsgefahr in Ghana und in Südafrika, verschiedene Impfungen über sich ergehen lassen. Ghanas Regierung schreibt bei der Einreise ins Land eine Gelbfieberimpfung sogar vor – wer sie nicht hat, kommt nicht rein, ganz einfach! In Südafrika reicht ein vollständiger Impfpass mit den gängigen Impfungen, die jeder Deutsche grundsätzlich haben sollte.

Ein Besuch beim Tropenmediziner und eine damit zusammenhängende Beratung sind, trotz der klaren Regeln, hilfreich und in jedem Fall zu empfehlen. Im Internet wird Folgendes empfohlen:  “Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Meningitis (ACWY) und Typhus. Meiner Meinung nach zu viel!

Ich wurde nach meiner Beratung beim Tropenarzt, natürlich mit Berücksichtigung auf Länge meiner Reise und Tätigkeiten, währenddessen, “nur” gegen Hepatitis A und B, Meningitis, Gelbfieber und Tetanus geimpft – “Das reicht!”, sagt Herr Doktor Tropenmedizin. Zudem musste ich die Malariaprophylaxe, die ich während meiner Zeit in Ghana regelmäßig nehme, zwei Wochen lang testen.

“Inga, pass auf, dein Körper arbeitet. Übernimm dich nicht!”, hat meine Mami mir in den letzten Wochen öfter mal gesagt. Trotz der Warnung habe ich natürlich nicht halblang gemacht. Habe Sport getrieben, gearbeitet, wenig geschlafen und die Wochenenden waren auch immer durchgeplant.

Und jetzt habe ich den Salat! Seit Tagen ist mir übel, ich schlafe sehr früh und mein Kreislauf macht nicht mehr mit. Beim Sport fällt alles viel schwerer und auch im Alltag kann ich nur noch gefühlte 80 % geben. Von Alkohol im Kuchen oder im Glas bin ich seitdem ziemlich schnell angeschwipst (Wie man rechts sehen kann, macht ein Abend mit den richtigen Leuten – in dem Fall mit meinen drei Lauras – natürlich auch ohne Alkohol richtig Spaß! 😉 ) und mein Appetit hält sich in Grenzen.

Da mir allerdings die Übelkeit auf den Keks gegangen ist, bin ich zum Arzt gegangen, der mit dann erklärte, dass das eine Impfreaktion sei. Nach einer Penicillinkur nehme ich nun ein homöopathisches Mittel gegen Übelkeit und fühle mich gleich besser. Der einfachste Weg sei, laut meinem Arzt, einfach mal konsequent auf den Körper zu hören, viel Obst zu essen und beim Sport nicht an meine Grenzen zu gehen. Der Arzt hatte natürlich Recht: Mir ging es schon nach zwei Tagen wieder viel besser!

Man kommt aber eben nicht um die notwendigen Impfungen herum, denn Gesundheitsvorsorge vor einer Reise in Entwicklungsländer ist wichtig und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das habe ich jetzt damit endgültig gelernt…Meine Mami sagt eben doch meistens die Wahrheit. 😉

(Blogeintrag geschrieben am 13.11.2015)

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