„Ich gehe nach Argentinien!“

Freundschaft

Pia ist die glückliche Gewinnerin eines Stipendiums für einen Freiwilligenarbeitsaufenthalt in Argentinien. Von ihrer aufregenden Anreise für die Gewinnerverkündung und den damit verbundenen Emotionen erzählt sie dir im Folgenden.

Hallo liebe Leser,
nun ist es schon eine Weile her, dass ich zum Bewerbungsgespräch nach München eingeladen wurde. Dort sollte endlich entschieden werden, ob ich mein langersehntes Stipendium für die Freiwilligenarbeit in einem Krankenhaus in Argentinien bekomme. Und wie ihr seht, hab ich es geschafft !
Nach wochenlanger Ungewissheit kann ich jetzt mit voller Überzeugung sagen : „Ich gehe nach Argentinien!“
Mit meinen Blogartikeln werde ich regelmäßig von meinen Erfahrungen während dieser Reise berichten. In meinem ersten Artikel soll es über die Fahrt nach München gehen.

München, ich komme

Ihr müsst wissen, dass ich ganz oben in Schleswig-Holstein wohne, also hatte ich den wohl weitesten Weg von allen Bewerbern. Daher war klar, dass ich schon einen Tag früher anreisen muss, damit ich auch auf jeden Fall rechtzeitig da bin. So hab ich mich also Sonntagmorgen um 8 Uhr mit kleiner Tasche und großer Aufregung in den Flixbus gesetzt und den ersten Teil meiner Reise angetreten. Gute 15 Stunden später war es dann soweit,  ich hatte München erreicht.

Der erste Eindruck

Jetzt galt es nur noch mein Hostel zu finden und schnell einzuschlafen, damit ich am nächsten Tag auch ja fit sein konnte. Allerdings war das leichter gesagt als getan. Mittlerweile war es nämlich schon fast nachts, es war also dunkel und den besten Orientierungssinn konnte ich auch nicht vorweisen. So hat es mich eine gefühlte Ewigkeit und etliche Auseinandersetzungen mit Oktoberfestbesuchern gekostet, bis ich endlich im Hostel eingetroffen war. Nach einer mehr oder weniger angenehmen Nacht dort konnte es dann los gehen. Zum Glück war es ein sonniger Tag und der Sitz von Praktikawelten nicht weit entfernt von meinem Übernachtungsplatz, daher war es mir möglich, den Weg zu Fuß anzutreten. So konnte ich also nochmal eine andere Seite von München sehen, als die, die ich in der Nacht zuvor kennengelernt hatte.

Jetzt wird’s ernst

Meine Aufregung war wirklich super groß; aber in der Lounge von Praktikawelten kann man sich einfach nur direkt wohl fühlen. Alle Leute, die ich da getroffen habe – ob nun Mitarbeiter, Sponsoren oder andere Bewerber – waren super nett und so kam es, dass ich dann nach der großen Verkündung, wer nun alles ein Stipendium bekommen sollte, noch mit einigen anderen Stipendiaten essen ging. Wir verstanden uns auf Anhieb super und konnten uns über unsere Erwartungen austauschen, wodurch die Vorfreude noch mehr wuchs (auch wenn es uns allen zuerst sehr schwer fiel zu verstehen, dass wir nun wirklich die Stipendien erhalten haben). Das war wirklich ein sehr schöner Abschluss für meinen München-Aufenthalt und ich konnte mich voller Freude und mit dem Stipendium im Gepäck auf meine Ruckreise nach Norddeutschland machen.

Auch heute hab ich es gefühlt noch nicht ganz verstanden, dass es nun wirklich bald los gehen soll. Aber meine Freude wächst mit jedem Tag. Wie es bei mir kurz vor Beginn meiner Reise nach Argentinien aussieht, berichte ich euch in meinem nächsten Blog.

 

Neugierig geworden? Mehr zu unserem Programm findest du unter Humanmedizin in Argentinien.