Geburtstag im Ausland

Freunde mit Straßenhund Argentinien

Stipendiatin Pia engagiert sich in unserem Freiwilligenarbeitsprojekt in einem argentinischen Krankenhaus und erzählt uns begeistert von dem schönen Wochenende, an dem sie den Geburtstag einer neugewonnenen Freundin ausgelassen feierte. Unter Humanmedizin in Argentinien findest du weitere Informationen zu diesem spannenden Projekt.


Jeder von euch wird es kennen. Einige mehr, einige weniger: dieses leichte Kribbeln im Bauch und  die Vorfreude, wenn der eigene Geburtstag endlich näher kommt. Ich weiß ja nicht wie es bei euch ist, aber für mich ist dieser Tag immer etwas Besonderes, denn die Familie kommt und man verbringt einfach eine schöne Zeit zusammen. Doch was, wenn man an diesem Tag nicht bei der Familie ist? Diese großartige, neue Erfahrung durfte eine dazugewonnene Freundin von mir nun in Argentinien machen.

„Alles Gute zum Geburtstag!“

Glücklicherweise hatte sie an einem Samstag Geburtstag. So konnte natürlich der Freitagabend gut ausgenutzt werden, um schon einmal schön rein zu feiern! Zwei Argentinier, die wir hier kennengelernt haben, luden uns zu sich ein, um abends gemeinsam Tacos zu essen. Einer von uns spielte Gitarre, die anderen sangen und so ließ es sich leicht bis 12 Uhr und länger aushalten.

Dann ging es aber auch schon nach Hause, damit der nächste Tag – also der Geburtstag meiner Freundin – auch gut genutzt werden konnte. Wir wollten nämlich schon früh morgens einen Ausflug starten. Dieser sollte nach Alta Gracia gehen, einem Ort in der Nähe von Córdoba.

Argentinien Revolutionär Che Guevara

Alta Gracia ist ein wunderschöner kleiner und ruhiger Ort in den Sierras. Bekannt geworden ist er durch einen ehemaligen Bewohner – Che Guevara (siehe Foto oben). So stand natürlich an erster Stelle einmal der Besuch des Museo del Che an. Auf unserem Weg in das Museum trafen wir einen von vielen Straßenhunden, der uns tatsächlich nicht nur auf dem Weg zum Museum, sondern auch im Museum selbst und danach auf dem Weg zu einem anderen Museum begleitete.

Nach unserem Trip durch die Museen hatten wir erstmal einen riesen Hunger. So gingen wir also zu einer kleinen Bäckerei und in den Supermarkt, um uns etwas für ein Picknick zu holen. Alles in ständiger Begleitung von unserem neuen Freund, dem Straßenhund.

Statue Museum Argentinien
Überraschung!

Als wir dann nach einem schönen Tag gegen Nachmittag wieder nach Hause kamen, war der Geburtstag natürlich noch lange nicht vorbei. Denn was meine Freundin nicht wusste war, dass wir eine kleine Überraschungsfeier für sie geplant hatten. So luden wir auch einige der Argentinier ein, die wir kennenlernen durften und machten ein Überraschungs-Asado für sie! Und da wir am nächsten Tag nur einen gemütlichen Tag im Park geplant hatten, konnten wir an diesem Abend endlich auch ein wenig das Nachtleben von Córdoba erkunden!


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