Gastfamilie und Einführung in’s Projekt

Kinder im Kindergarten

Für unseren Insider Larissa beginnt nun der zweite Abshnitt ihres Südafrika Aufenthalts. Sie ist in ihrer Gastfamilie agekommen und berichtet von ihrem erste Tag im Kindergarten.

Hallo liebe Weltenbummler,
jetzt ist auch schon meine erste Woche im Projekt, beziehungsweise meine insgesamt 3. Woche in Südafrika vergangen.

Ankunft in der Gastfamilie

Von einem Mitarbeiter der Sprachschule wurde ich am Montag morgen zum Flughafen gebracht. Dort angekommen wurde ich direkt von meiner neuen Gastmutter abgeholt.
In meinem vorübergehendem „neuen zu Hause“ wohne ich zusammen mit einem ebenfalls 17-jährigen Jungen namens Hagen. Aber auch mit meinen zwei Gastgeschwistern (eine Tochter 21 und ein Sohn 16) verstehe ich mich gut. Den Vater, der zwar normalerweise im selben Haus wohnt, haben wir bis jetzt aber komischerweise noch gar nicht kennengelernt.

Einführung ins Projekt

ein KinderspielplatzDienstags hatten wir dann eine Art „Einführung ins Projekt“. An diesem Tag wurden uns einige wichtige Punkte erklärt; vor allem wie wir mit den Kindern umgehen sollen etc. Darüber hinaus haben wir viele Beispiele und Vorschläge bekommen, was wir in den Projekten verbessern könnten. Des Weiteren wurde uns das große Ziel vor Augen geführt „make a difference“.

Nach dem „Vortrag“ wurden wir dann in eine Mall gefahren. Dort habe ich mir dann erstmal mobile Daten für mein Handy gekauft, da meine Gastfamilie leider kein W-lan hat. Zuvor haben wir übrigens eine Südafrikanische Prepaidkarte  von Praktikawelten erhalten.
Später gab es dann noch eine Art „Willkommensparty“ für uns „neu angekommen Volontäre“, bei der auch die anderen, die schon länger da sind, da waren.

Stadttour durch Capetown

Larissa mit ihren Freunden Am nächsten Tag stand für uns dann eine von Praktikawelten organisierte Stadttour durch Capetown an. Dabei hatten wir einen sehr netten Guide, der uns viel über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten Capetown’s berichtet hat. Zwischendurch hatten wir auch immer mal wieder Zeit zum shoppen zum Beispiel an der Waterfront.
Allerdings haben Hagen, ein  paar Mädels und ich die Zeit lieber genutzt um ein afrikanisches Restaurant auszutesten. Dort habe ich zum ersten mal in meinem Leben Strauß Fleisch gegessen – und es war echt lecker!Obwohl ich die meisten Punkte der Stadttour schon kannte, da ich ja schon seit 2 Wochen hier bin, hat die Tour mir sehr gut gefallen.
Außerdem waren wir zum Beispiel noch in Muizenberg, einem wunderschönen Strand  und haben noch einiges über die verschiedenen Townships erfahren.

Erster Tag im Projekt

Am nächsten Tag wurden alle neuen Volontäre früh morgens abgeholt und zu ihren Projekten gebracht. Tanja, unsere Koordinatorin hat uns dann jeweils bei den Mitarbeitern im jeweiligen Projekt vorgestellt.
Leider gab es hier ein Problem, da mein Name scheinbar auf ihrer Liste verschwunden war und ich dadurch zunächst nicht in meinem eigentlichen Projekt herausgelassen wurde.

Dann wurde ich aber doch noch auf der Liste gefunden und in das mir zugeteilte Projekt gebracht.
Durch dieses ganze Schlamasse habe ich die tolle Begrüßung durch die Kinder verpasst. Denn in meinem Projekt sind noch zwei andere Volontärinnen, die wie gesagt schon früher dort ankamen und dementsprechend auch schon früher begrüßt wurden.Naja egal um jetzt mal zum Projekt zu kommen……
Zunächst war ich etwas geschockt, da mein Projekt, welches übrigens „Morkkel Cottage Creeche“ heißt und quasi ein Kindergarten ist, wirklich in keiner Weise mit einem deutschen Kindergarten vergleichbar ist.
Unter anderem da hier Kinder ab 6 Monaten bis zu 6 Jahren untergebracht. Dieser Altersunterschied ist wirklich enorm, denn es gibt nicht (wie in Deutschland üblich) verschiedene Gruppen, die meist nach Altersstufen geordnet sind; sondern alle ca. 40 Kinder sind in einem Raum untergebracht. Lediglich auf der linken Seite gibt es noch eine kleine Küche.
So kommt es, dass meist die kleinen Babys auf dem Sofa in der Mitte des Raums herumliegen, während die größeren Kinder darum herum tollen.

Trotzdem wir 3 Volontäre sind, haben wir also eine ganze Menge zu tun und uns wird hier nie langweilig. Sobald man anfängt mit einem Kind etwas zu spielen oder es hoch zunehmen, wollen natürlich direkt alle anderen Kinder auch.  Aber es macht echt super viel Spaß!! J

Ausflüge und Wochenende

Am Freitag Nachmittag waren Hagen und ich dann in einer Mall in Sommerset West. Dort haben wir uns mit 2 Mädels getroffen, die auch in einer Gastfamilie wohnen (Sisi und Patrizia).
Weil wir großen Hunger hatten haben wir uns zur Abwechslung mal einen Burger mit Pommes gegönnt. Der war auch super lecker! Nur als wir dann ein paar Stunden später nach Hause kamen mussten wir feststellen, dass es als Abendessen ebenfalls Burger mit Pommes gab ????

ein BuffetSamstags sind wir dann mit einigen anderen Volontären nach Capetown gefahren. Die zwei Mädels, Hagen und ich sind dann erstmal wieder zur Waterfront gelaufen. Doch wir hatten mal wieder keine Lust auf shoppen. Daher haben wir uns viel lieber dem dortigen „Foodmarket“ gewidmet, der super groß ist. Dort gibt es sehr viele verschiedene Stände mit sehr unterschiedlichen Essensrichtungen hier ist für jeden etwas dabei!
Danach haben wir dann eine Hafenrundfahrt gemacht. Vom Boot aus hatte man einen wunderschönen Ausblick auf den Tafelberg, Lionshead und Robben Island.

Am letzten Tag der Woche wollten wir einfach mal ein bisschen entspannen. Daher haben wir uns entschlossen Sisi und Patrizia bei ihrer Gastfamilie zu besuchen. Zusammen haben wir dann gekocht und vor allem in deren schönem Garten gechillt.

Nun bin ich schon gespannt auf meine nächste Woche und besonders auf das Wochende, da ich eine tolle Tour zum Western Cape gebucht habe.

Bis dahin liebe Grüße
Larissa

Freiwilligenarbeit in Südafrika