Farmarbeit in Australien

Ein Weg zwischen Obstbäumen

Unsere Insider Anne und Luisa haben Jobs auf einer Farm ergattert und berichten von ihren Erfahrungen.

Hey Guys!
Die Jobsuche war schnell vorbei. Nach zwei Tagen konnten wir auf einer Limefarm in Mareeba anfangen zu arbeiten. Dort pflückten und verpackten wir Limetten und Zitronen ohne Ende. Zwei Wochen ohne einen Tag Pause! Das Verpacken war keine schlechte Arbeit, doch das Pflücken war nichts für uns. Schwitzen wie ein Schwein, Sonnenbrände im Nacken und Gesicht, zerkratzte Arme und eine Menge kleiner Krabbeltiere! Alles in allem also keine schöne Angelegenheit. Die Accommodation ließ auch zu wünschen übrig, da wir dort in Container lebten. Mit den anderen Farmarbeitern haben wir uns sofort super verstanden und wir wurden innerhalb kürzester Zeit zu einer großen Familie, gemixt aus Deutschen, Belgiern, Italienern und Schweden. Weihnachten feierten wir alle zusammen auf der Farm und genossen das gemeinsam gekochte Essen.

Über Silvester waren wir auf Magnetic Island, wo wir uns ein großes Apartment gemietet hatten. Dort vergnügten wir uns mit Wanderungen auf der wunderschönen Insel, wie zum Beispiel „The Forts Walk“, und Entspannung am Strand. New Years Eve feierten wir zusammen mit insgesamt 4000 Leuten auf der Fullmoonparty am Strand. Die Location war super und die Stimmung noch besser! Mit einer großen Hauptbühne, einer kleineren Nebenbühne und einer Silentparty war Silvester nahezu perfekt. Leider fehlte uns das Feuerwerk um Mitternacht.

Zurück in Mareeba begannen wir auf einer anderen Farm zu arbeiten, was seine Vor- und Nachteile hatte. Zum einen hatten wir einen höheren Stundenlohn und arbeiteten auch mehr Stunden pro Woche, was wir schließlich erfreulicherweise an unserem steigenden Kontostand feststellen konnten. Außerdem war die Unterkunft um viele Male besser und unsere Freundin und Tourguide aus den ersten Wochen in Sydney arbeitete ebenfalls auf dieser Farm. Der Nachteil war aber leider, dass wir unsere Farmfamilie verlassen mussten, welche wir aber an den Wochenenden immer besuchten. Nach weiteren drei Wochen Limetten verpacken, heißt es für uns nun endlich Goodbye Farmwork! Das Reisen geht für uns jetzt wieder los und endet auch erst wieder Ende Mai in Deutschland!

Fazit: Das Leben auf der Farm ist schön, aber auch anstrengend. – Sollte man mal gemacht haben!

Cheers,
Luisa und Anne!

Work and Travel in Australien