Endlich angekommen in Neuseeland

Insider Alina auf einem Stein am Meer in Neuseeland

Insider Alina erzählt von ihren ersten Erlebnissen in Neuseeland:

Kia Ora liebe Weltenbummler,

Ich bin endlich angekommen, aber erst einmal von ganz vorne: Am Dienstagmorgen waren alle Sachen gepackt, das Auto beladen und ich voll Vorfreude und Aufregung. Alles schien glatt zu laufen – doch dann kam der Stau auf dem Weg zum Flughafen. Eine Stunde lang strapazierte er meine Nerven aufs Äußerste – würden wir rechtzeitig ankommen? Wir kamen an – rechtzeitig! Doch hier schonmal der erste Tipp: Plant, wie wir, genügend Zeit für die Anreise ein, damit euch ein solcher Stau nicht eure Reise verdirbt.
Insider-Alina-07.10.2014-3Am Frankfurter Flughafen angekommen, lernte ich meine Mitreisenden kennen – und was soll ich sagen: Wir haben uns alle auf Anhieb verstanden! Der Abschied nahte und Tränen flossen. 🙂 Und dann folgte der anstrengende Teil: 6,5 Stunden Flug bis Dubai, 3 Stunden Aufenthalt dort, 14 Stunden Flug bis Melbourne, 1 Stunde Aufenthalt dort, 3 Stunden Flug bis Auckland – endlich in Neuseeland!
Vom Flughafen aus wurden wir direkt mit einem Shuttlebus zu unserem Hostel gefahren. Der erste Eindruck von Auckland war nicht sofort ganz positiv – ich hatte mich eher auf die Natur Neuseelands gefreut und nicht auf eine Großstadt. Doch mittlerweile habe ich auch Auckland ins Herz geschlossen. Das Hostel machte von Anfang an einen guten Eindruck – geräumig, sauber, gepflegt.
Die einzigen beiden Dinge, die an diesem Tag noch auf dem Programm standen, waren Essen und Schlafen. 😀
Am nächsten Morgen hatten wir „Orientation“, eine Informationsveranstaltung zum Leben, Arbeiten und Reisen in Neuseeland von der Partnerorganisation von Praktikawelten. Danach haben wir den administrativen Teil erledigt – ein Bankkonto eröffnen und eine Steuernummer beantragen.
Am Samstag haben wir zu viert einen Ausflug zur Rangitoto Island gemacht – das müsst ihr UNBEDINGT auch tun! Die Vulkaninsel ist einfach atemberaubend schön – Wald, Lavagestein, Regenwald, Strand. Zwar war der Aufstieg teilweise sehr mühsam, doch wir wurden mit einem phänomenalen Ausblick auf Auckland und die umliegenden Inseln, sowie mit einem Blick in den Krater belohnt.
Insider-Alina-07.10.2014-1Am Sonntag sind wir dann zum Mount Eden, dem höchsten Vulkan Aucklands, gelaufen und hatten auch von dort aus eine wunderschöne Aussicht auf die Skyline von Auckland.
Gestern hatte ich dann vor, mit dem Stray-Bus (ich hab mir den Maximus-Pass zum Reisen gekauft) nach Paihia (Bay of Islands) zu fahren, um dort meine erste WWoofing-Stelle zu beginnen. Diese habe ich mir bereits von Deutschland aus gesucht, was eine super Idee ist, wenn ihr wenig Zeit habt! Ich habe an der Rezeption meines Hostels nach der Haltestelle gefragt und bin dann frohen Mutes dorthin gelaufen. Alles passte, ich war super in der Zeit. Eine Viertelstunde verstrich, eine halbe Stunde, eine Dreiviertelstunde. Angesäuert entschied ich mich dafür, ins Hostel zurückzugehen und dort nocheinmal nachzufragen. Der nette Herr an der Rezeption sagte mir sogleich, der Bus sei vor einer halben Stunde direkt vor dem Hostel abgefahren und er habe mir eine falsche Auskunft gegeben. Grrr… Widerwillig kaufte ich eine InterCity-Buskarte und kam mit dieser dann auch tatsächlich ein paar Stunden später in Paihia an. Zu Paihia kann ich nur sagen: Es ist ein wunderschönes Küstenstädtchen und unbedingt einen Besuch wert! Noch habe ich nicht viel mehr hier gesehen, denn ich wurde sogleich von meinen WWoofing-Hosts abgeholt und zur Pferdefarm gebracht, auf der ich für die nächsten 3 Wochen arbeiten werde. Mein erster Eindruck hier war nicht so toll, wie der von Paihia. Meine Hosts sind zwar super nett, aber Sauberkeit wird hier nicht unbedingt groß geschrieben. Ich werde mal schauen, wie es nach ein paar Eingewöhnungstagen so aussieht und werde euch natürlich weiterhin fleißig berichten! 😉

PS.: Noch ein kleiner Tipp am Rande: Das Wetter hier in Neuseeland (besonders in Auckland) ist enorm wechselhaft. 10 Minuten Sonnenschein, 10 Minuten Regen, 10 Minuten Sonnenschein. Also plant den Bikini unter dem Regencape ein! 😉
Alina

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