Eine Woche voller Ausflüge in Sydney

Landschaft in Australien

Insider Lisa S. ist in Australien angekommen und berichtet von ihren ersten Tagen in Sydney:

Hey Guys!

Jetzt bin ich schon 4 Tage in Sydney und die Zeit vergeht wie im Flug. Durch die Zeitverschiebung weiß ich im Moment nicht mal das Datum oder den Wochentag, aber das legt sich so langsam wieder! 

Landschaft in AustralienZuerst einmal zum Flug! Am Flughafen war die Zeit gekommen, mich von meiner Familie zu verabschieden, was zuerst ganz schwer zu sein schien, aber als ich zum Terminal bin und meine Liebsten hinter mir gelassen hatte, kam ein Gefühl auf, das schon fast an Erleichterung grenzte. Vor allem, weil die letzten Tage vor dem Abflug immer unter dem Stern des bevorstehenden Abschiedes zu stehen schienen und deshalb für alle leicht belastend waren. Zudem waren da die Freude und die kribbelige Erwartung auf etwas völlig Neues, ohne zu wissen, worauf ich mich da tatsächlich einlasse.

Während dem Flug nach Dubai konnte ich gar nicht schlafen. Trotzdem kamen mir diese fünf bis sechs Stunden gar nicht so lange vor. Das erste was wir in Dubai gemacht haben, war natürlich ein Fenster zu suchen, von dem aus wir den berühmten Turm bzw. das Hochhaus sehen konnten! Dann haben wir eigentlich nur noch auf unseren Anschlussflug nach Sydney gewartet. Ich war froh als endlich das Boarding begann!

Im Flugzeug – einem Doppeldecker-Flugzeug! – hieß es erstmal entspannen und versuchen, in den nächsten fast 14 Stunden Flug ein bisschen zu schlafen. Aber auch da konnte ich kaum ein Auge zu machen, und habe vielleicht insgesamt ein bis zwei Stunden geschlafen. Deshalb war es auch besonders schwer für mich am Ankunftstag, dem 08.10.15, noch wach zu bleiben. Denn als wir ankamen, war es gerade mal 8:00 Uhr morgens. Und ich musste noch den ganzen Tag überstehen, um keinen schwerwiegenderen Jetlag zu bekommen.

Um die Müdigkeit zu bekämpfen sind wir in einer kleinen Gruppe vom Hostel aus durch den Royal Botanic Garden von Sydney zum Opera House und zur Harbour Bridge gelaufen. Auf dem Rückweg waren alle so müde, dass keiner mehr ein Wort gesagt hat.

Am zweiten Tag gab’s Frühstück und dann Freizeit. Zu dritt haben wir uns noch einmal auf den Weg zum Opera House gemacht und sind dann einfach weiter in die Stadt gelaufen. Auf einer kleinen Map haben wir einen kleinen Park entdeckt, in dem wir zufällig auf eine Spenden- und Adoptionsaktion für Hunde hineingelaufen sind. Die freiwilligen Mitarbeiter waren jedoch gar nicht aufdringlich und haben uns einen Café angeboten und uns eine Tasche mit Hundeleckerchen, einem Tennisball, einer Wasserflasche und einem Mini-Handtuch geschenkt.

Letzten Endes sind wir noch so weit gegangen, dass wir den Chinese Garden besucht haben, der wirklich unglaublich schön angelegt ist und einfach mitten in der Stadt am Darling Harbour eine Oase der Ruhe bietet. Auf dem Rückweg sind wir dann noch weiter in die Stadt rein, vom Garten aus, und plötzlich erschien alles auf Chinesisch. Wir waren am Anfang vom Stadtviertel Chinatown angekommen!

Wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt, sind solche Märsche durch Sydney echt anstrengend. Am zweiten Tag haben wir insgesamt um die 20 km zurückgelegt. Deshalb ist das Programm am dritten Tag nicht so groß ausgefallen, abgesehen davon war hier Wochenende!

Am vierten Tag stand der Blue Mountains Trip auf dem Plan, und es hieß früh aufstehen! Nach zwei Stunden Fahrt waren wir endlich angekommen und es ging gleich los mit einer Wanderung. Der Rückweg war besonders anstrengend, weil wir alles wieder bergauf laufen mussten, aber für die Aussicht war es das definitiv wert! Wilde Kakadus, Wasserfälle, und die „three sisters“! Zum Schluss sind wir noch in den Genuss eines kleinen Wochenmarktes in einem kleinen Dorf in der Nähe der Blue Mountains gekommen. Das war der perfekte Abschluss!

Das war’s vorerst von mir, wie ihr merkt habe ich viel zu erzählen!

Bis bald! Cheers!

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