Ein Ventilator für zwei

Flugzeug von Air Berlin am Flughafen Berlin tegel in Deutschland.
Der Tag der Abreise ist da! Nun geht es erst einmal auf der ersten Etappe nach Madrid.

Insider Justine berichtet über ihre ersten Tage in der Sprachschule in Mexiko:

Als wir in der Sprachschule ankamen, waren wir echt erstaunt von dem Gelände. Es ist wirklich schön, mit großen Glocken an den Toreingängen, Palmen und einem Brunnen. Unsere Zimmer waren erst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Es sind natürlich andere Standards als in Deutschland. Die Kacheln im Bad sind schon etwas älter und das Bettgestell besteht aus Beton, der im Boden eingelassen ist. Aber es ist definitiv sauber und wir haben echt schöne rustikale Möbel. Nur die Wärme ist unerträglich. Wir schwitzen hier wie am Spieß… Am liebsten würden Kathi und ich die ganze Zeit vor unserem riesigem Ventilator stehen, aber in der Nacht können wir ihn uns leider beide nicht teilen. 🙁

Nachdem wir ausgepackt haben und erst einmal duschen waren, sind wir einkaufen gegangen. Ohne Mist, so einen Supermarkt habt ihr noch nicht gesehen! Die Regale sind bis obenhin voll und das „Aufbewahrungslager“ befindet sich über diesen Regalen. Kartons bis unter die Decke… Wir haben bei uns Selbstverpflegung und ab und an auch einen Kochkurs im Hostel. Die Preise sind sehr erschwinglich! So kostet ein frisch gepresster Orangensaft im Hostel nur 1 € und eine Fahrt durch die Stadt 2 € mit Taxi und 0,50 € mit „Bus“. Diese sogenannten Busse sind zum Beispiel Jeeps, die ein großes Planendach und zwei Sitzbänke auf der Ladefläche haben. Keine Gurte!

Nach dem Einkaufen sind wir dann zum Strand. Das Wasser ist suuuuuuper warm! Bestimmt an die 23 Grad, so dass du dich nicht mal überwinden musst ins Meer zu gehen.
Am Strand kamen dann auch viele Händler mit Schmuck, Früchten, Ausflügen, Bowlen an uns vorbei (alle 3-5 Min.)… Aber alle überhaupt nicht aufdringlich. Du sagst: No gracias, und sie lassen dich auch wirklich in Ruhe.

Gestern hatten wir dann unseren ersten Unterricht. Schule haben wir von 8 bis 14 Uhr mit einstündiger Mittagspause. Ich musste erst einmal einen Test schreiben, damit sie mich einstufen konnten. Ich habe jetzt Einzelunterricht in Grammatik, was echt super ist, denn so kann die Lehrerin genau auf mich eingehen. Meine Lehrerin ist auch eine ganz nette, die wirklich möchte, dass ich alles verstehe und mit allem klar komme. Und nach dem Mittag habe ich dann Conversation Class, d.h. wir lernen sprechen und schreiben.
Heute gab es zum Mittag in der Cafeteria Tacos mit Reis, Ei und grüner Salsasoße (grüne Tomaten mit Chili) und gestern waren wir abends in einem italienischen Restaurant, dessen Besitzerin Deutsche ist (was wir später festgestellt haben).

Heute Abend geht es zu einer Besonderheit. Wir gehen nachts mit leuchtenden Algen schwimmen!

http://www.praktikawelten.de/freiwilligenarbeit/rette-meeresschildkroeten/rette-meeresschildkroeten-in-mexiko/projektinfo.html