Ein Tag auf dem farbenfrohen Markt in Otavalo

Punte Tücher, Hängematten und sonstiges liegen und hängen in den Marktständen

Unser Insider Pia berichtet von ihrem Ausflug nach Otavalo, wo sie einen Tag lang auf dem farbenfrohen Markt verbracht und viele schöne Dinge gesehen hat.

Hallo ihr Lieben,
am Samstag des letzten Februarwochenendes bin ich nach mehreren Wochenenden weiter weg, endlich mal dazu gekommen, nach Otavalo zu fahren und mir den riesigen bunten Markt anzuschauen. Nachdem wir ganz in Ruhe gemütlich gefrühstückt hatten, ging es um etwa 9:00 Uhr los zum Busbahnhof Carcelen, von wo aus wir dann den Bus nach Otavalo genommen haben. Ca. zwei Stunden Busfahrt später sind wir dort angekommen und haben uns direkt auf den Weg zum Markt gemacht. Quatsch, was sag ich, wir waren von Anfang an eigentlich schon quasi mittendrin – jeden Samstag verwandelt sich nämlich so gut wie die ganze Stadt in einen riesigen, farbenfrohen Mercado!

Punte Tücher, Hängematten und sonstiges liegen und hängen in den MarktständenVon allem möglich Schnickschnack, über Jacken, Pullover und so weiter, bis hin zu faszinierendem Kunsthandwerk, ist für jeden was dabei. Besonders beeindruckt war ich von den vielen Straßenkünstlern, die einem aus Materialien direkt aus Ecuador,  vor den eigenen Augen, tolle Armreifen, Kettenanhänger, Ringe und vieles mehr gezaubert haben. Ich habe mir also einen wunderschönen Stein als Kettenanhänger fassen lassen und für zwei Freundinnen ebenfalls noch jeweils ein schönes Schmuckstück gekauft. Solche Dinge mag ich persönlich viel lieber – keine Massenproduktion, sondern etwas wirklich Individuelles. Wenn ich wieder Zuhause in Deutschland bin, werde ich mich immer an diesen Tag erinnern, wenn ich meine Kette anschaue. Wir Punte Tücher, Hängematten und sonstiges liegen und hängen in den Marktständensind insgesamt ganze sechs Stunden über den Markt geschlendert, kreuz und quer, durch alle Gassen, hoch und runter, bis wir den größten Teil (welcher immer noch klein war, dafür dass eigentlich in nahezu der ganzen Stadt Marktstände waren) gesehen hatten. 😉 Um kurz vor 7:00 Uhr ging es dann wieder zurück nach Quito, wo wir noch zusammen gekocht und bei einem Film den Abend gemütlich haben ausklingen lassen. Ich kann also nur sagen, mir wurde nicht zu viele versprochen – Otavalo lohnt sich wirklich! Es gibt natürlich auch viel „Ramsch“, aber eben auch wirklich tolle, individuelle ErinneruPunte Tücher, Hängematten und sonstiges liegen und hängen in den Marktständenngsstücke für die Ewigkeit. Das erste Märzwochenende geht es mal wieder an die Küste! Freitagabend nehmen wir den Nachtbus nach Puerto López. Wenn wir Samstagmorgen dann ankommen wollen wir gleich weiter nach Montañita, um dort einen gemütlichen Strandtag zu verbringen. Am Sonntag haben wir bereits eine Tour zur etwa 35km vom Festland entfernten Insel, Isla de la Plata, gebucht – inklusive Schnorcheln (hoffentlich mit Schildkröten), Inselrundgang, Birdwatching und so weiter. Die Isla de la Plata wird auch „Klein-Galapagos“ genannt, da die Vegetation dort sehr ähnlich ist. Ich bin gespannt. 😉

Apropos Galapagos: Ich könnte gerade kaum glücklicher sein – heute in drei Wochen werde ich auf Galapagos sein! Vor ein paar Tagen habe ich über die Sprachschule den acht-tägigen Galapagos-Cruise gebucht. Gemeinsam mit Nicoline aus Dänemark, ebenfalls Volontärin hier in Quito, werde ich am 22.3. nach Baltra fliegen. Dann geht es los ab Santa Cruz über Floreana nach Española, dann nach San Cristobal, zum Schluss über Santa Fe zurück nach Santa Cruz und noch einen kurzen Abstecher zu den North Seymour Islands, bevor die Kreuzfahrt dann zurück auf Santa Cruz endet. Ich bin einfach nur soo happy! Galapagos ist ein echtes Sehnsuchtsziel und ich bin unendlich dankbar und glücklich, dass dieser Traum nun in Erfüllung geht! Natürlich werde ich euch hinterher auch von dort ausführlich berichten. 😉

Muchos Saludos aus Quito, eure Pia

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