Ein Hilfs-Projekt für Ghana: Die Geschichte unseres Returnees Tommy

Hilfs-Projekt für Ghana

Die Geschichte von unserem Returnee Thomas Jenckel begann 2012 mit Praktikawelten, als der neugierige Hamburger nach Ghana aufbrach, um sich ein Bild von Afrika zu machen. Aus einer Freiwilligenarbeit wurde ein großes Hilfs-Projekt für Ghana. Wir erzählen dir hier, wie diese Bilderbuch-Geschichte zusammen mit Praktikawelten entstand.


Ghana: Eine neue Liebe wird entfacht

2012 zog es unseren Returnee Tommy das erste Mal mit Praktikawelten nach Ghana. Dort wollte er sich ein Bild von Afrika machen, über das er so viel Gegensätzliches gehört hatte. Eine Freiwilligenarbeit war für ihn die perfekte Möglichkeit dafür. Neben den gesellschaftlichen Problemen wie Armut und Mengen an Müll entdeckte Tommy die wunderschönen und liebenswerten Seiten Ghanas. Paradiesische Strände, sattgrüne Regenwälder, und besonders die ansteckende Lebensfreude der Ghanaer zogen ihn in ihren Bann und er verliebte sich in das Land. Natürlich ließen ihn die teilweise prekären Umstände trotzdem nicht kalt und gerade durch seinen Unterricht an einer Grundschule, wuchs in ihm der Wunsch, sich für die Kinder Ghanas zu engagieren. Über seinen YouTube-Kanal teilt er seine Erfahrungen und Eindrücke von Ghana.

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https://www.youtube.com/watch?v=5F4HnzdXZEQ

Anpacken und selber machen – das Hilfs-Projekt für Ghana wird Realität

Den Kopf in den Sand stecken oder einfach wegzusehen ist nicht Tommys Art. Ganz im Gegenteil – sein Freiwilligenaufenthalt motivierte ihn, von Deutschland aus ein Hilfs-Projekt für Ghana zu organisieren und jedes Jahr zu seiner ehemaligen Schule zurückzukehren. Im Jahr 2014 nahm Tommy seinen guten Freund Basti das erste Mal mit ins Land seines Herzens. Die beiden lebten bei Ben, einem ghanaischen Familienvater, den Tommy bei früheren Besuchen in Ghana bereits kennengelernt hat. Ben leitet eine Primary School und ermöglicht auch armen Kindern den Zugang zu Lehrmaterial. Dieses Engagement faszinierte Tommy und Basti so sehr, dass sie beschlossen, aus den vielen kleinen Projekten ein großes zu machen und ebenfalls eine Schule zu bauen. Das war der Anfang des Beneficial e.V..

Ein Song verändert Leben

Mit dem Lied ‚Stolen Dance‘ der Band Milky Chance brachte Tommy auf der vierten Reise einen Stein ins Rollen, der das Hilfs-Projekt für Ghana erst ermöglichte. Da die Ghanaer Musik lieben und überall tanzen, setzte Tommy Kindern Kopfhörer auf die Ohren und spielte ihnen ‚Stolen Dance‘ vor. Die Reaktionen der Kinder hielt er in einem Video fest, das sogar Milky Chance über ihren YouTube-Kanal teilte. Danach ging alles ganz schnell! Überall verbreiteten begeistere Zuschauer das Video und machten es zum Riesenerfolg.

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https://www.youtube.com/watch?v=LeE2yitkUro

Die Band war so begeistert, dass sie zwei Spendenkonzerte gab und Tommy so die benötigte Grundlage für seinen Schulbau verschaffte. Auch heute nutzt der Beneficial e.V. Musik- und Sportevents, um von Deutschland aus Spenden zu sammeln.

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https://www.youtube.com/watch?v=QmuFa6em2wU

Ganzheitliche Veränderung

Im Oktober 2017 öffnete die Schule frühzeitig ihre Türen. Wir sind stolz, dieses Projekt unterstützt zu haben und auch in Zukunft weiterhin zu begleiten. Die Schule soll nicht nur ein Ort der akademischen Bildung sein, sondern den Kindern auch wichtige Lebensweisen vermitteln und ein zweites zu Hause bieten.

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https://www.youtube.com/watch?v=ILWb_SyP0cc&

Die Themen, die den beiden Gründern dabei besonders am Herzen liegen sind Mülltrennung, Freiwilligendienst, Playground, Toiletten, Zaunbau und Wasserversorgung. In Form von Projekten sollen diese Themen in den Schulalltag integriert werden, um ein nachhaltiges Hilfs-Projekt für Ghana zu sichern.

Mülltrennung klingt für uns Europäer nach einem alten Schuh, ist in Ghana aber eine Fähigkeit, die dringend vermittelt werden muss. Am besten klappt dies durch positive Vorbilder wie Freiwilligenhelfer aus Deutschland. Die positive Erfahrung, die Tommy als Freiwilliger mit uns erlebt hat, möchte er auch anderen jungen Menschen ermöglichen. Deswegen sollen möglichst bald junge Menschen aus Deutschland als Lehrer aktiv werden können.

Ein Playground, also Spielplatz, ist ein einzigartiger Ort an der Schule, der Kindern ermöglicht, ihre Freizeit an einem betreuten und sicheren Ort zu verbringen. Dadurch holt die Schule die Kinder von der Straße und Eltern können arbeiten gehen, anstatt auf die Kinder aufpassen zu müssen. Ein Zaun um das Gelände wird ebenfalls zur Sicherheit der Kinder beitragen und ist keinesfalls selbstverständlich.

Auch das Vorhandensein von normalen Toiletten ist in Ghana nicht zu erwarten und sorgt für unhygienische Verhältnisse. Ein simples Loch im Boden geht hier schon durch, weswegen der Bau von ordentlichen Toiletten ein wichtiger Punkt ist.

Beim Thema Wasserversorgung geht es nicht nur um die Zugang zu sauberem Wasser, sondern mehr um die Plastikvermeidung. In Ghana wird Trinkwasser nämlich in Plastikbeuteln verkauft, die man danach einfach wegwirft. Um das zu vermeiden, wird die Schule des Beneficial e.V. Wasserspender installieren.


Engagiere dich durch deine Freiwilligenarbeit in einem unserer zahlreichen Projekte und schreibe deine eigene Geschichte! Ob Ghana, Mexiko, Costa Rica oder Bali – auch du kannst die Welt verändern.