Ein buntes Leben in Ecuador

Felicitas mit einer Freundin und Regebogen

Felicitas hat die Zeit in der Sprachschule in Ecuador wie in einer großen Familie wahrgenommen. Sie hat sich dort sehr wohl gefühlt und viele Ausflüge unternommen.

Hausaufgaben, Übungen und Unterricht werden zur Nebensächlichkeit bei dem bunten Treiben der „Escuela Simon Bolivar.“. Sie ist der Treffpunkt für alle, das grosse Wohnzimmer. Hier trifft man sich zum tanzen, kochen und quatschen, wird immer mit traditionellem Tee und Brötchen empfangen. Felicitas mit einer Freundin und RegebogenDie Kurse sind entweder in der Gruppe oder einzeln mit einheimischen Lehrern, die immer ein offenes Ohr haben und stets bemüht sind selbst das kleinste spanische Wort aus einem heraus zu locken. Schnell fallen auch die ersten Hemmungen ab und schon bald findet man sich in einem ecuadorianischen Kaffeeklatsch wieder.
Man tauscht Geschichten und Gepflogenheiten von daheim aus und lernt nebenbei wie von selbst die richtige Grammatik und Aussprache. Falls einem Montag bis Freitag mit der „La Familia“ nicht genug ist, bietet die Schule auch am Wochenende viele unterschiedliche Aktivitäten an- von eintägigen Vulkanwanderungen bis zu einwöchigen Strandtrips. Wenn man die gleichen vier Schulwände nicht mehr sehen kann, packt man sich seinen Lieblingslehrer ein und fährt in die Stadt, trinkt Kaffee oder isst Pizza am Placa de la Indepedencia- verlegt seine Sprachstunden ins bunte Leben von Quito. Oder lernt wie man am Markt mit den Indigenas verhandelt.

Salsa Kurs-Ein Muss in Ecuador

Auch für eine „noche de las fiestas“ sind sich die meisten Lehrer nicht zu Schade und bei ein zwei cervecas spricht es sich sowieso gleich viel leichter. Ein Muss sind auch die „clases de salsa“ zweimal die Woche- selbst zwei linke Füße lernen sich hier im Takt zu bewegen. Und für die, denen 2 Stunden nicht reichen, gehts danach weiter in die berühmten Salsotecas von Quito- wo die Creme de la Creme sich zum Hüfte schwingen trifft.

Während des Projektes kann man selbstverständlich weitere Sprachstunden nehmen. Meine zwei Wochen Einzelsprachkurs haben mich zwar genauso weit gebracht wie 3 Jahre Schulspanisch, dennoch habe ich spontan während meiner Arbeit im Krankenhaus noch weitere Stunden genommen. Diese waren dann perfekt auf meine Pflichten in der Klinik abgestimmt und haben mir den Arztalltag ein wenig erleichtert. Bald konnte ich mich nicht nur scherzend über meinen letzten Wochenendtrip unterhalten, sondern auch richtige Konversationen über verschiedene Patientenfälle führen. Alles in allem war es die beste Entscheidung Unterricht in dieser Sprachschule zu nehmen, ich würde sofort wieder dorthin zurückkehren bei meinem nächsten Südamerika Aufenthalt- allein um wieder Teil der familia zu sein.“

Humanmedizin in Ecuador