Die Leichtigkeit in Ecuador

Felicitas während ihres Praktikums im Krankenhaus

Unser Insider Felicitas hat in Ecuador die Sprachschule besucht und ein Praktikum in einem Krankenhaus gemacht. Sie wäre gerne noch etwas länger geblieben, da die Zeit nicht ausgereicht hat, alles in diesem tollen Land zu erkunden.

Ecuador ama la vida – nicht ohne Grund ist das der Slogan des Ministeriums. Ecuador bietet alles was das Herz begehrt- kilometerlange Strände, Vulkane bis über die Wolken, artenreiche Regenwälder und natürlich den Nationalpark der Galapagos Inseln mit seiner ganz eigenen Vielfalt.

Allein für die Hauptstadt Quito reichen meine sieben Wochen Aufenthalt nicht, um alles zu erkunden. „Quito bonito“ nennen meine einheimischen Freunde liebevoll ihre Heimatstadt- ein Begriff den ich schnell übernommen habe, so sehr habe ich diese außergewöhnliche Stadt in mein Herz geschlossen. So viele verschiedene Viertel gibt es hier. Die Altstadt mit ihrer unvergleichbaren Architektur und traumhaft verspielten Gassen -zu Recht Weltkulturerbe. Das Guapolo, das mit seinen steilen Strassen San Francisco ähnelt und mit hunderten kleinen Cafes und Restaurants seinem Namen alle Ehre macht,. Das Touristen und Ausgehviertel Mariscal um eine typisch Lateinamerikanische Salsa-Nacht zu erleben oder das Floresta, so hoch über der Stadt gelegen, dass man fast überall einen atemberaubenden Blick über die Millionenstadt erhält.

Ecuadorianische Leichtigkeit

Trotz des Grossstadtcharakters hat das Alltagsleben hier seine ecuadorianische Leichtigkeit nicht verloren- neben riesigen Bankgebäuden wird immer noch mit offene Herden an der Strasse gekocht, wo sich dann die Herren im Anzug zum Mittagessen treffen. Aus jeder Ecke kommen die inzwischen vertrauten Klänge des Salsas oder Bachatas, selbst in den öffentlichen Bussen ist es Gang und Gebe, dass der Busfahrer die Fahrgäste mit seiner Lieblingsmusik beschallt- das kann mitunter auch mal ein deutscher Schlager sein.Das ist aber auch das einzigste was einen an die Heimat erinnert, langsam aber sicher entfernt man sich immer weiter von dem „Deutschen“ in einem. Pünktlichkeit, Vorschriften und Richtlinien sind hier eher Fremdwörter- Busse, Menschen, Züge jeder kommt und geht wann er will, keiner hält sich stoische an irgendwelche Fahrpläne oder Zeiten. Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, aber man adaptiert sehr schnell, lernt sich zu entspannen, nicht alles so ernst zu nehmen, spontaner zu werden und das Leben einfach viel mehr zu geniessen.

 

Entorno= die wunderschöne Umgebung mit einer ausgefallenen Vegetation von abwechselnd Palmen, Tannen und Holunderbäumen kann man vor allem in der Hauptstadt Quito bewundern

Cui= möchte man traditionell essen, kommt man an dem berühmten Meerschwein nicht vorbei

Ustedes= „vosotros“ als Form von „ihr“ gibt es hier nicht, man verwendet ustedes und das ist nur eine von vielen Besonderheiten im Spanischen ! Trotzdem sagt man, dass hier das einfachste vertreten ist- perfekt für Anfänger zum Lernen also !

Arroz con pollo= Reis mit Hühnchen- sehr verbreitet die ecuadorianische Leibspeise

Diminutivo = „-ita“, die Verkleinerungsform wird von Alt und Jung gleichermaßen gerne an jedes beliebige Wort gehängt- von Kosenamen bis zu Küchenbesteck

Orbita= „Mitad del Mundo“- die Mitte der Welt liegt in Ecuador! nicht nur der Äquator, sondern auch die Küste oder der Regenwald bieten ein beliebtes Reiseziel, genauso wie sich ein Trip in die Anden oder auf einen der höchsten Vulkane lohnt !

Respeto= Respekt vor jedermann, besonders aber vor Alten und Kindern ist in Ecuador ganz hoch geschrieben

Humanmedizin in Ecuador