Die erste Woche in Australien

Jana steht im Weltenbummlershirt an einem LKW auf der Farm.

Unsere Stipendiatin Jana ist in Australien angekommen und hat ihre Arbeit im Umweltschutzprojekt begonnen. Ihre erste Woche in Australien ist schon vorbei.

Meine erste Woche in Australien ging sehr schnell vorbei. Vieles hier ist sehr anders als in Deutschland. Gleich am Flughafen konnte ich das feststellen. Ich kam erst ziemlich spät am Flughafen in Sydney an und leider konnte ich meinen Shuttle Bus nicht finden. Die anderen Wartenden kamen sofort mit mir ins Gespräch und sagten mir auch, dass es zu spät ist um mit dem Shuttle zu fahren. Sie erklärten mir, dass ich Zug fahren muss. Ein sehr netter mittelalter Australier half mir, heraus zu finden, welches die richtige Haltestelle ist. Da er in die gleiche Richtung musste stieg er mit mir ein. Bevor ich wieder aussteigen musste sprach er einen anderen Australier an, welcher an der gleichen Haltestelle raus musste wie ich. Dieser begleitete mich direkt bis vor die Eingangstüre meines Hostels. Dort angekommen wurde mir an der Rezeption sofort mein Geld für das Fahrticket zurück gegeben. Es war schön, auf dem Zimmer die deutschen Jungs zu treffen, mit denen ich vorher mit Hilfe der “ Mitreißenden Liste“ Kontakt aufgenommen habe. Mit ihnen erkundete ich dann am nächsten Tag Sydney.

Auf geht’s ins Projekt

Eine Gruppe lacht in die Kamera.Am Freitag ging das Abenteuer weiter. Mein Umweltschutzprojekt startete. Also ab ins Office in Sydney und schauen was auf mich zukommt. Joe vom Office erklärte mir dann, dass das Projekt in Newcastle stattfindet und er mich jetzt in einen Zug setzt. Nach den drei Stunden Zugfahrt lernte ich im Volunteer House Stephanie aus England und Marceau aus Belgien kennen und verbrachte mit ihnen das Wochenende dort.

Am Montag machten wir uns auf den Weg zu der Farm wo wir die Woche über campen. Sie ist in der Nähe von Marriwa. Jetzt sind wir zu siebt: Zwei Guides, drei Mädels in meinem Alter und ein netterer älterer Mann. Das Campen ist angenehm. Wir haben eine kleine Küche und zwei Duschen mit Toilette. Ein weiterer großer Unterschied ist die Stille. Hier draußen im Outback ist nichts außer wir Sieben, einige Schafe, ein Baby Hund und ein paar Kühe.

Vom morgens um acht bis eJana steht im Weltenbummlershirt an einem LKW auf der Farm.twa um 16:00 Uhr pflanzen wir Bäume und Büsche um den Tieren mehr Lebensraum zu verschaffen. Leider passiert dies nicht auf natürliche Weise, da die Samen immer von Tieren aufgefressen werden oder es zu trocken ist. Die Arbeit ist sehr anstrengend, weil es immer noc mindestens 25 Grad hat und es keinen Schatten gibt. Trotzdem macht es Spaß mit den anderen zu arbeiten. Wahrscheinlich mache ich die Arbeit noch die restlichen drei Wochen aber darüber habe ich noch keine genauen Infos. Auch wer am Wochenende neu im volunteer house sein wird, habe ich noch nicht erfahren. Sam, unser Guide meint, „was würde es ändern wenn du es weißt?“ also übe ich mich weiter in „no worries“ und lasse alles auf mich zu kommen.

Work and Travel in Australien