Die Anstrengung war es wert

Blick von der Spitze des Tafelbergs auf das Meer und die Stadt

Insider Luise W. ist auf den Tafelberg in Südafrika gestiegen und berichtet:

Letzte Woche Donnerstag sind wir auf den Tafelberg gestiegen. Das Wetter war perfekt, nicht zu heiß, aber trotzdem wolkenlos.

Blick von der Spitze des Tafelbergs auf das Meer und die StadtIch bin mit einer großen Gruppe von Volontären nach Kapstadt gefahren, von denen aber auch einige auf den Lionshead wollten. Am Tafelberg angekommen, hatten sich die meisten entschlossen, mit der Seilbahn hochzufahren. Ich bin mit meinen Freundinnen Laura und Melanie gelaufen. Zwischendurch habe ich diese Entscheidung aber echt bereut, denn es war wirklich anstrengend. Anfangs geht man eine unebene und steile Treppe in der prallen Sonne hoch. Nach ca. 25 Minuten wird der Weg aber zum Glück gemäßigter. Schon da hat man eine unglaubliche Sicht über Kapstadt. Je höher wir kamen, desto kühler wurde es, da man später auch nicht mehr in der Sonne, sondern im Schatten des Berges läuft. Das war für uns aber kein Problem, da der Weg sehr anstrengend war.

Nach ungefähr zweieinhalb Stunden sind wir oben angekommen und die Aussicht, die uns da geboten wurde, war die Anstrengung auf jeden Fall wert. Man hat vom Gipfel des Tafelberges einen beeindruckenden Blick über ganz Kapstadt, das Meer und sogar Robben Island.

Natürlich haben wir alle erst mal unsere Handys und Kameras ausgepackt und gefühlte 100 Fotos gemacht. Danach sind wir aber relativ schnell mit der Seilbahn runter gefahren, weil uns in unseren kurzen Sporthosen oben auf dem Berg ziemlich kalt war.

Ich kann jedem nur empfehlen, auf den Tafelberg zu steigen, denn mit der Bahn fahren kann ja jeder und ich glaube, dass man nach der Anstrengung den Ausblick nochmal mehr zu schätzen weiß. Man sollte nur daran denken, sich genug Wasser und ein paar Snacks für den Weg einzupacken.

Bis bald,

Luise

► Luise nimmt an diesem Projekt teil:  Kombi Sozialarbeit + Wildlife in Südafrika