Cocatee, Avocado und Sonnenschein

Zugang zu Haus mit Treppe

Insider Svenja erzählt uns von ihrer ersten Unterrichtsstunde in der Sprachschule:

Gestern hieß es wieder früh aufstehen, frühstücken und los in die Sprachschule zur ersten Unterrichtsstunde. Obwohl wir für den Nachmittag eingeteilt waren, sollten wir am Vormittag kommen, damit wir unsere Unterrichtszeiten auf den Vormittag legen könnten. Dadurch haben wir viel mehr vom Tag und nachmittags die Möglichkeit, so manche Sachen zu unternehmen.Zugang zu Haus mit Treppe Obwohl wir zu spät bei der Sprachschule ankamen, war diese noch nicht offen und auch niemand da. Erst nachdem wir ca. 30 Minuten gewartet haben, kam jemand, um die Tür zu öffnen und uns sowie eine große Gruppe Amerikaner in die Sprachschule zu lassen. Nach kurzer Zeit wurden alle in Unterrichtsgruppen eingeteilt – naja, halt alle außer uns – und wir gingen zum Koordinator der Schule, um unsere Stundenplanveränderung anzufragen. Gestern und heute sei dies jedoch leider nicht möglich, die Tage danach wolle er sehen wie es klappt, nächste Woche sei es dann sicher möglich. Also hatten wir dann doch erst am Nachmittag unseren ersten Unterricht.

Um die viele freie Zeit, die wir nun hatten, zu überbrücken, beschlossen wir, in die Innenstadt von Cusco zu spazieren, wo wir dann vom Plaza de Armas aus hoch auf den Bergen sowohl eine Jesusstatue als auch einen Berg weiter ein Kreuz erkannten. Da wir nun eh nichts vorhatten, beschlossen wir, einfach mal in diese Richtung zu spazieren und zu sehen, wie weit wir da so kommen. Also spazierten wir los durch dir vielen engen Gassen, entlang vieler Tourangebote für Touristen sowie Läden mit vielen bunten handgearbeiteten Ponchos, Taschen und Decken. Sonnenbrandstreifen am HalsDann noch schnell eine laaaaange Treppe rauf (hier merkt man die Höhe und die brennenden Oberschenkel dann doch) und dann waren wir auch schon fast dichter dran. Aber nur fast, denn dann begann der lange Weg den Berg – oder für die Peruaner unter uns: den Hügel – hinauf. Die Straße den Berg hinauf war erstaunlich viel befahren – vor allem mit Bussen, welche die Touristen den Berg hinauf zu einer Art Steinstätte am Berg bringen. Dazu kamen noch so manche Autos, die sehr schnell und hupend immer wieder an uns vorbeirasten. So mancher hat sich hier auch schon den ersten Sonnenbrand zugezogen, aber das war es wert!

Letztendlich kamen wir auch nur genau zu dieser Stätte, denn ab da hätten wir einiges für das weiterlaufen dort bezahlen sollen. Auf dem Weg dahin sind wir auch schon an einer anderen Zugangsstelle vorbeigekommen, von wo aus man noch mehr Wanderwege und Stätten erreichen konnte. Gestern sind haben wir diese zwar nicht genutzt, aber „we’ll be back“!

Blick auf Stadt und UmgebungNachdem wir dann wieder runtergewandert sind, waren wir gegenüber der Sprachschule in einem veganen Restaurant Mittag essen. Das Brot war selbst gebacken und alles frisch zubereitet; und so schmeckte es auch!

Um kurz nach zwei begann dann unsere erste Stunde mit César, einem jüngeren und gut gelaunten Lehrer, mit dem wir viel Spaß hatten und auch schon so einiges an neuen Sachen lernen konnten (Die Hefte, die wir bekamen, sind inzwischen bestimmt zu einem Drittel voll). Nachdem wir die vier Stunden mit einem witzigen Spiel zum Zahlen lernen beendet haben, ging es wieder 40 Minuten lang mit dem Bus nach Hause.

Wieder zuhause angekommen wurde schnell geduscht und dann gab es lecker Sandwiches mit Avocado zu Essen und dazu wie immer den berühmten Cocatee. Beides wirklich sehr zu empfehlen!

Straße mit ZebrastreifenNach diesem langen und spannenden Tag sind wir dann auch wieder relativ früh ins Bett gegangen. Trotzdem wird man in der Nacht gerne mal öfter wach, da hier fast durchgehend Hunde bellen oder die Alarmanlagen von den Autos losgehen. Und ab 6:00 Uhr gehen auch die Flugzeuge wieder in die Luft und fliegen nicht gerade allzu hoch über unser Apartment, wodurch man sich währenddessen durch die große Lautstärke nicht gerade unterhalten kann. Doch hier gewöhnt man sich an alles und irgendwann hört man die bestimmt auch nicht mehr so stark.

Nachdem wir heute Morgen schon gut gefrühstückt haben, geht es gleich nochmal auf den Markt ganz in der Nähe, um dort ein paar schöne Dinge wie kleine bunte Geldbörsen zu kaufen. Danach essen wir schnell Mittag und dann geht es auch schon wieder los in die Sprachschule, wo wir dann erstmal unsere Hausaufgaben präsentieren müssen.

Alles in allem ist es sehr schön hier und auch unser Apartment wird immer mehr zu einem zuhause.

Programmkombination

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