Canada Day – unsere Marein live vor Ort!

Surrey im Süden von Vancouver
Unsere Marein in Kanada

Heute ist Canada Day! Unsere Marein ist live vor Ort und erlebt den kanadischen Nationalfeiertag hautnah mit!

Kanada-Flagge in Vancouver
Downtown Vancouver

Ich berichte euch heute pünktlich zum CANADA DAY von meinen Erlebnissen während meiner Kanada Reise, die sich leider morgen dem Ende neigt.

Ich habe einige Kanadier zum heutigen Tag befragt, der allgemeine Tenor ist: Entweder das lange Wochenende nutzen, um einen tollen Ausflug in die Natur zu machen. Oder man trifft sich mit Freunden oder Familie an einem der tollen Strände, isst zusammen und genießt das anschließende Feuerwerk, das in vielen Orten in ganz Kanada stattfindet.

Warum dieser Tag überhaupt zum Nationalfeiertag wurde, scheint nebensächlich. Hier deswegen ein kurzer geschichtlicher Exkurs: Am 01. Juli 1867 wurden drei Kolonien vereint – now called Canada! 🙂
Aus dieser Jahreszahl kann man sehen, wie „jung“ die Geschichte Kanadas ist. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde beispielsweise das Land um Vancouver (das ich derzeit ebenfalls erkunden darf) von Goldsuchern „heimgesucht“ und im Zuge dessen entstand Vancouver. Es hat sich eine bunte Mischung verschiedener Ethnien ergeben, die sich bis heute hier halten. Wusstet ihr, dass die Muttersprache von mehr als 50 % der Einwohner Vancouvers heute nicht Englisch ist? Beim Besuch unseres Fachpraktikumsteams und deren Einführungsveranstaltung habe ich sogar erfahren, dass Deutsch die 5. häufigste Sprache ist – der Wahnsinn, oder?

Art Centre - Vancouver
Art Centre – Vancouver: Buntes Kanada

Diese bunte Mischung aus verschiedenen Kulturen habe ich in einer Weltoffenheit und Freundlichkeit erleben dürfen, wie ich sie selten bei meinen Reisen erlebt habe. Man muss wirklich nur nach einer Frage aussehend am Straßenrand stehen und schon wird einem Hilfe angeboten. Oder an Fußgängerüberwegen wird angehalten, bevor man überhaupt Andeutungen macht, die Straße überqueren zu wollen.

Es wird auch immer deutlich, wie kurz die meisten Einwanderer erst hier sind (viele erst in der 2./3. Generation): Die eigenen Wurzeln werden immer noch sehr stark gefeiert. Das wurde mir beim Deutschlandspiel gestern bewusst. Man trifft auf einige „Deutschlandfans“, die eigentlich Kanadier mit deutschen Wurzeln sind und dennoch absolut für die Mannschaft mitfiebern – toll zu erleben!

Meine Reise hat mich durch Vancouver selbst, nach Whistler und Seattle sowie erneut nach Whistler geführt. Warum gleich zweimal Whistler?
Die Möglichkeiten zum Mountainbiken sind hier einfach unerschöpflich. Ein Wahnsinnstrail jagt den nächsten und der Bikepark lässt „Biker“-Herzen höher schlagen. Ich habe supertolle Stunden auf dem Bike verbracht – Adrenalinstoß und blaue Flecken inklusive – aber das war es wert! 🙂

Das Fachpraktikums-Team in Vancouver
Das Fachpraktikums-Team in Vancouver

In Vancouver hatte ich das Glück unsere Partner hier vor Ort zu treffen. Und wie die Kanadier eben sind, waren das absolut offene und herzliche Treffen, bei denen ich sehr viel Spaß hatte und einiges gelernt habe. Man fühlt sich wirklich direkt willkommen und wie ich im Gespräch mit einigen Work & Travellern und Praktikanten rausgefunden habe, bieten sie einem eine tolle Anlaufstelle und für manchen sogar eine Art Ersatzfamilie.

Kanada hat mich grundsätzlich wirklich vom sprichwörtlichen Hocker gehauen: Die Natur, die Menschen und die Vielfalt sind atemberaubend und es fällt mir wirklich schwer, morgen nach nur zwei Wochen meine Koffer zu packen.

Work&Travel in Kanada

Falls ihr euch für die einzelnen Canada Day Events interessiert, könnt ihr euch hier informieren.