Australien: Sich selbst ein Bild gemacht

Unser Insider Dominic berichtet aus Australien

Hey Leute,

Die letzten eineinhalb Wochen verbrachten wir in Port Macquarie, einer kleinen Stadt zwischen Coffs Harbour und Newcastle. Von anderen hatten wir gehört, dass es dort nicht so gut sein soll, doch wir fanden es ziemlich schön. Es ist zwar ziemlich ruhig, aber es gibt insgesamt 9 Strände, die alle ziemlich schön sind. Man sollte sich also nicht immer darauf verlassen, was andere sagen, sondern sich selbst ein Bild von den Orten machen.

Außerdem fanden wir den Ort auch noch cool, weil wir ihn mit unserem Autokauf verbinden, bei dem wir sehr viel Glück hatten. Bei dem Hostelbesitzer haben wir drei Tage im Garten gearbeitet. Dafür konnten wir eine Woche umsonst im Hostel wohnen, waschen, Internet nutzen und Fahrräder ausleihen, was bei den erhöhten Preisen um Weihnachten echt praktisch war. Da wir den Hostelbesitzer bei der Arbeit gut kennengelernt haben, hat er uns geholfen ein gutes Auto zu finden. Er kannte sich sehr gut mit Autos aus und hat den Wagen, der es letzten Endes werden sollte, durchgecheckt und sogar noch heruntergehandelt! Das Auto war ein echtes Schnäppchen und die Chancen stehen gut, dass wir es am Ende unserer Reise ungefähr zum selben Preis wiederverkaufen können. Am nächsten Tag haben wir uns noch eine Matratze und Campingausrüstung angeschafft, die im Vergleich zu Deutschland viel günstiger ist. Mit unserem ganzen Gepäck sind wir dann weiter südlich nach Port Stephens gefahren. Vorher haben wir uns im Lonely Planet darüber informiert, was es so auf dem Weg zu sehen gibt. Der Lonely Planet ist sehr hilfreich, um Routen abseits der langweiligen Highways zu finden, die z.B. an Nationalparks, Flüssen und Seen vorbei führen. Deshalb sind über den Lakes Way gefahren, der an drei großen Seen entlangführt. In Port Stephens übernachteten wir zwei Tage auf einem kostenlosen Campingplatz am Strand. Am Tag stiegen wir auf einen Berg im Tomaree National Park, von dem man auf die ganze Bucht blicken kann. Außerdem standen wir in dem größten Sanddünenfeld der südlichen Hemisphäre, welches sich direkt an dem Strand befindet, der kilometerweit bis nach Newcastle verläuft. Heiligabend verbrachten wir in Newcastle und am nächsten Tag machten wir uns auf nach Sydney in unser Apartment. Unser Weihnachten war also eher unspektakulär. Richtige Weihnachtstimmung kam bei 25°C sowieso nicht auf. Über unsere Zeit in Sydney erzählen wir dann im nächsten Bericht.

Bis dahin!

Ole und Dominic

 

07.01. Insider Dominic

07.01. Dominic4

07.01. Dominic1

07.01. Dominic2

07.01. Dominic5