Ausflug nach Nordirland

Eine Allee mit Bäumen in Nordirland

Für Insider Leandra geht die Zeit in Irland schon zu Ende. Ein letztes Mal berichtet sie von ihrem Auslfug nach Nordirland.

Meine Zeit in Irland geht schon wieder langsam dem Ende zu, daher wird dies auch mein letzter Bericht sein.

Letzte Tage im Office

Die letzten Wochen waren nochmals sehr aufregend für mich. Das Event, welches ich die letzten Wochen betreut habe, fand Ende April statt. Dafür musste ich nach Kilkenny City reisen. Das hieß für mich um 5:00 Uhr aufstehen und erst wieder um 21:00 Uhr in Dublin sein. Eine Allee mit Bäumen in NordirlandIch war lange schon nicht mehr so müde und ausgelaugt, aber das Event war ein voller Erfolg und ich hatte einen riesen Spaß. Auch wenn ich erst um 18:00 Uhr die Zeit fand mich endlich mal hinzusetzen.

Insgesamt hatte ich eine tolle Zeit in meinem Unternehmen. Meine Kollegen waren alle super freundlich und hilfsbereit und ich konnte auch einige Dinge für mich lernen. An meinem letzten Arbeitstag musste ich noch eine Abschlusspräsentation über mein Praktikum halten. Das war natürlich eine kleine Herausforderung, das alles auf Englisch zu machen. Doch ich glaube, mein Englisch hat sich nochmal weiterentwickelt und somit lief es, nach anfänglicher Nervosität, sehr gut. Das Feedback meiner Kollegen fiel ebenfalls positiv aus. Der letzte Arbeitstag war dann eigentlich nur noch eine große Verabschiedung mit gemeinsamen Kuchen essen und Smoothie trinken.

Bank Holiday in Nordirland

Mein letzter Ausflug ging am verlängerten Wochenende nach Nordirland. Zusammen mit drei weiteren Mädels haben wir uns ein Auto gemietet und  sind zunächst nach Belfast gefahren. Ich musste feststellen, das fahren auf der anderen Seite war für mich nicht so sehr das Problem. Eher das Schalten mit der linken Hand. Doch irgendwie haben wir es sicher hin und zurück geschafft.

Panorama-Aufnahme von der Küste Nordirlands

Belfast ist für mich eine sehr undurchsichtige und merkwürdige Stadt. Obwohl es eine Hauptstadt ist, verhält sich diese Belfast in Nordirlandnicht als solche. Einen richtigen Stadtkern hat Belfast nicht und obwohl wir Samstagsmittags dort waren, waren sehr viele Geschäfte geschlossen. Angeblich sollte ein Fest in der Stadt sein, von dem wir jedoch nicht viel mitbekommen haben. Es waren auch nur wenige Menschen auf den Straßen unterwegs. Der schönste Teil der Stadt war für uns, der Hafen mit dem Titanic-Museum. Dieser erinnerte ein wenig an Hamburg. Später erst haben wir erfahren, dass ein paar Wochen vorher wieder Schießereien und Bombenanschläge in Belfast waren, was vielleicht erklärt, warum die Stadt so ausgestorben war.

Am nächsten Tag ging es dann auf der Causeway Coastal Route weiter und wir hielten einfach jedes Mal an, wenn wir einen schönen Fleck entdeckten. Gerne wollten wir auch durch einen Nationalpark spazieren. Als wir jedoch erfahren mussten, dass man dafür Geld zahlen soll, sind wir umgedreht und weitergefahren. Wir übernachteten dann in einem Hostel in der Nähe vom Giants Causeway, das war nämlich unser Ziel für den nächsten Tag.

Zwei Mädchen stehen in einer Höhle.Der nächste Tag war jedoch am Morgen noch sehr verregnet, weshalb wir zunächst zu den „Dark Hedges“ fuhren und danach zurück zum Giants Causeway. Ab dann war nämlich wieder gutes bzw. besseres Wetter (auf meine Wetter App ist doch immer Verlass gewesen).  Nachdem wir bei den Basaltsäulen waren, sind wir zu der Brücke „Carrige-a-Rede“ gefahren. Trotz meiner Höhenangst hatte ich gehofft, dass ich mich über die Brücke trauen werde und hatte daher die 6,50 Pfund gezahlt. Leider siegte meine Höhenangst kurz vor dem Übertritt und ich musste wieder zurücklaufen. Geld umsonst gezahlt. Danach machten wir uns dann wieder auf den langen Weg nach Hause.

All in all I had an amazing time in Ireland!

Ich habe unglaublich viele nette Menschen getroffen, ich hatte sehr viel Glück mit meiner Gastfamilie und mit meinem Unternehmen und ich habe meine Zeit hier sehr genossen. Wenn das Wetter besser wäre, könnte Irland absolut das schönste Land Europas sein! Der Abschied fällt nicht leicht, aber er war absehbar…

Und wie die Iren sagen: „Thanks a mill and cheers!“

Auslandspraktikum in Irland