Aufgepasst! So vermeidest du Fettnäpfchen auf Reisen

Fettnäpfchen auf Reisen

Andere Länder, andere Sitten. Fettnäpfchen auf Reisen sind durch kulturelle Unterschiede vorprogrammiert. Du begegnest Menschen, die mit einer anderen Prägung aufgewachsen sind als du und Verhalten anders interpretieren. In Ländern wie Indien oder Bali sind diese kulturellen Unterschiede leicht zu erkennen, doch auch in kulturell ähnlichen Ländern wie Neuseeland kann dir der ein oder andere Fauxpas passieren. Diese Fettnäpfchen auf Reisen bringen dich nicht nur  zum Lachen, sondern bewahren dich auch vor der ein oder anderen peinlichen Situation.


„Einen Schwanz bitte“

Wenn du in Spanien oder Lateinamerika unterwegs bist, dann bestell dir immer eine „COCA Cola“! „Cola“ bedeutet auf Spanisch nämlich „Schwanz“ – diese unangenehme Situation mit dem Kellner möchtest du dir bestimmt ersparen.

„Frohen Neuen Anus!“

Unserer Kollegin Twiggy hat sich in Costa Rica in eine ziemlich unangenehme Situation gebracht: Statt „Anjo“ sagte sie „Ano“ und wünschte dem Team vor Ort somit einen frohen neuen Anus und nicht, wie geplant, ein frohes neues Jahr. Die Kollegen nahmen das zum Glück mit Humor, aber Twiggy durfte sich den restlichen Aufenthalt Witze darüber anhören. Fettnäpfchen auf Reisen Costa Rica

Der australische „doppelte Stinkefinger“

Während seiner Amtszeit besuchte Bush Senior Australien und wollte ein paar Farmern ganz lässig das Victory-Zeichen zeigen. Leider drehte er dabei die Handoberfläche nach vorn und symbolisierte somit den australischen „doppelten Stinkefinger“. Hupsi – das ist wirklich oberpeinlich! Pass auf, dass dir dieses Fettnäpfchen nicht während deines Work-And-Travel-Aufenthalts passiert!

Den Chef findest du in der Küche

Wenn du bei deinem Work-And-Travel-Job in Kanada, Australien oder Neuseeland mit dem Chef reden möchtest, dann wirst du wahrscheinlich erstmal schief angesehen. Den Chef findest du dort nämlich nur in der Küche. Frag lieber nach deinem „Boss“!

Immer freundlich, aber bitte auf Distanz

Die Neuseeländer haben auf ihrer Regierungs-Website eine eigene Seite, auf der sie Reisende über die kulturellen Eigenheiten der Neuseeländer aufklären. Freundlichkeit wird hier großgeschrieben, aber bitte mit genügend Abstand. Die Neuseeländer sagen selbst, dass sie in einem Land mit viel Platz leben und diesen auch gerne bei Gesprächen bewahren möchten. Achte bei deinem Work-And-Travel-Aufenthalt also immer auf reichlich Körperabstand! Fettnäpfchen auf Reisen NZ

Buddha gehört nicht auf die Haut

Buddhisten bedeutet die Figur des Buddha unglaublich viel und sie fühlen sich schnell in ihrem Glauben angegriffen, wenn dieser von Reisenden falsch behandelt wird. Ein spanischer Tourist wurde aus Myanmar ausgewiesen, weil ein Mönch ein Buddha-Tattoo auf dessen Bein entdeckte und eine junge Britin durfte in Sri Lanka wegen ihres Buddha-Tattoos erst gar nicht einreisen.Fettnäpfchen auf Reisen Buddha

Don’t touch! Das heiligste Körperteil in Südostasien

Buddhisten glauben, dass der Sitz der Seele im Kopf ist. Dieser Körperteil soll niemals berührt werden, da es die betroffene Person entehren würde. Bei deiner Sozialarbeit in Thailand oder auf Bali solltest du den Kindern also nicht den Kopf tätscheln.

Ja oder Nein? Verhandeln in Indien

Auch die Gestik kann zu bedeutenden Fettnäpfchen auf Reisen führen. In Indien bedeutet ein Kopfschütteln nämlich nicht „Nein“ sondern „Ja“. Wenn du auf einen Tee eingeladen wirst, ist ein Nicken also ein absolutes No-Go und auch beim Verhandeln auf den bunten Märkten Indiens lässt sich mit dem Wissen ein großes Kommunikationsproblem vermeiden.

Der König ist König – keine Diskussion!

Der König ist die höchste Instanz in Thailand und wird von seinen Anhängern sehr verehrt. Das soll auch so bleiben! Beleidigung oder negative Äußerungen über das Oberhaupt des Landes werden streng bestraft. Sei in Thailand also vorsichtig, was du über den König sagst!


Dich reizt es, neuen Menschen zu begegnen und in eine fremde Kultur einzutauchen? Dann lerne auf deinem Auslandsaufenthalt mit uns ein Land ganz intensiv kennen. Ob Freiwilligenarbeit, Work and Travel, ein Praktikum oder ein High-School-Jahr – jedes Erlebnis ist einmalig und wird dir für immer in Erinnerung bleiben!