Aller Anfang ist schwer

Pferde Südafrika

 Insider Celine ist für unser Pferde-Projekt in Südafrika angekommen und erzählt von ihren ersten Eindrücken. Mehr Informationen zu diesem Projekt findest du unter Faszination Pferde in Südafrika.


Am Flughafen in Nelspruit angekommen, stellte ich mit einem Grinsen fest, dass der Flughafen dort eher einer großen Hütte aus Holz glich. Das Wetter war angenehm warm und sonnig, wie ich es erwartet habe. Ein Fahrer mit einem Schild in der Hand, auf dem mein Name stand, holte mich ab.

Wir fuhren etwas länger als eine Stunde, hielten an einem riesigen Supermarkt und an einer Tankstelle. Als wir dann schließlich Richtung Pferdefarm fuhren, wurde mir bewusst, dass wir weit von der Zivilisation entfernt waren.  In den Bergen, mit hohen von Menschenhand gepflanzten Wäldern, sah ich schon erste Schilder mit der Aufschrift „Danger! Wild Horses„. Es gab hier also Wildpferde.

Südafrika Straße

Ankunft auf der Pferdefarm

Nach einer holprigen und längeren Fahrt durch die Natur waren wir da. Ich wurde freundlich empfangen, sowohl von den Betreuern,  Leon und Mariska, als auch von einer schon dort wohnenden Praktikantin. Zu meiner Überraschung sprachen alle nur Englisch, außer die Praktikantin, welche aus Deutschland kam. Nach einer kurzen Einweisung in die Wohnsituation und einer Pause zum Auspacken wurde mir erst klar wo ich bin. In den südafrikanischen Bergen.

Mir wurde auch schnell klar, dass es doch gar nicht so mittelalterlich eingerichtet war, wie mir durch die Packliste beschrieben wurde. Es gab europäische Mehrfach-Steckdosen, Waschmaschine und Trockner, etc. Eine kurze Beschreibung der Gegebenheiten: Es gibt die Praktikantenwohnung, in welcher es zwei Zimmer mit jeweils zwei Betten gibt, Spiegel, Lampen, Steckdosen, Kleiderstangen und Ablagen. Dann gibt es ein Bad mit Waschbecken, Spiegel, einem Safe, Dusche und einer Toilette.

Daneben ist ein Haus, in welchem die zwei Betreuer wohnen und sich die Küche und ein Wohnzimmer mit Fernseher befinden. Zweimal die Woche kommt eine Haushälterin und räumt auf, überzieht die Betten frisch und wäscht Wäsche. Manchmal sogar unsere. Klingt gut? Ist es auch.

Mein neuer Alltag in Südafrika

Morgens und mittags machen wir unser eigenes Essen, meistens Toast. Abends kocht Mariska, wobei wir ihr oft helfen. Und bisher war das Essen wirklich immer sehr lecker. Spülen ist so gut wie immer unsere Aufgabe, ist aber schnell gemacht.

Nun war ich also gefühlt mitten im Nirgendwo und freute mich auf die Pferde. Im nächsten Bericht werde ich von meiner ersten Woche auf der Farm berichten und versuchen, euch alles gut zu beschreiben.

Celine


Du möchtest mehr von Celines Zeit in Südafrika lesen? Ihre Berichte findest du unter Insider Celine – viel Spaß beim Lesen!