Adrenalin pur: Speedboat und Cliff-Jump in Queenstown

Insider Nico beim Cliff-Jump in Neuseeland

Insider Nico berichtet über die vielen Freizeitangebote in Neuseeland:

Hallo,
mein letzter Bericht liegt zwar schon eine Weile zurück, aber dafür werde ich euch dieses Mal ein bisschen ausführlicher bzw. umfangreicher von meinem Abenteuer in Neuseeland berichten.

Ein Bild der Puzzling World in Neuseeland In Wanaka war ich in der Puzzling World, einer Erlebniswelt für jung und alt. Sie ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Der erste Teilbereich umfasst alles Mögliche in Bezug auf Sinnestäuschungen. Dazu gehören z.B. 3D-Bilder, Skulpturen, schiefe Räume o.ä., die allesamt auf irgendeine Art und Weise die menschlichen Sinne täuschen und eine ganz neue Erfahrung darstellen. Der zweite Bereich ist ein Irrgarten, bei dem das Ziel ist, vier farbige Türme (gelb, rot, grün und blau) zu erreichen und anschließend zum Ausgang zu gelangen. Durchschnittlich legt man ca. sieben Kilometer in dem Irrgarten zurück und benötigt dafür ein bis zwei Stunden. Natürlich gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade, sodass man entweder versucht, die jeweiligen Türme in einer beliebigen oder in einer ganz bestimmten Reihenfolge zu erreichen. Auf jeden Fall ist es deutlich einfacher, die Türme zu erreichen, als anschließend zum Ausgang zu gelangen. Dennoch hat der Irrgarten sehr viel Spaß gemacht.

Insider-Nico-28.10.2014-4Weiter ging es nach Queenstown. Dort bin ich zunächst mit dem Jetboat auf einem Fluss gefahren. Zeitweise erreichte das Speedboat eine Spitzengeschwindigkeit von 91-92 km/h. Allerdings ist eine Jetboatfahrt auf einem Fluss zwischen Bergen etwas völlig anderes, als auf einem offenem Gewässer, denn in Queenstown fährt man mit dem Boot sehr dicht (ein Meter oder weniger, teilweise sogar nur wenige Zentimeter) an Felsen vorbei und teilweise wird auch voll auf einen Felsen draufgehalten und erst im aller letzten Moment abgedreht, sodass man jedes Mal denkt: In ein oder zwei Sekunden kleben wir alle am Felsen und alles ist vorbei. Einen weiteren Kick gibt es bei den zahlreichen 360 Grad Drehungen, bei denen sogar das Boot vom Wasser abhebt. Wer Jetboat in Queenstown fährt, der sollte sich zunächst warm anziehen, nicht nur wegen dem Adrenalinkick, sondern auch wegen der Kälte, die durch den Fahrtwind entsteht. Außerdem sollte man keinen schwachen Magen haben. Ein sehr hoher Spaßfaktor ist auf jeden Fall garantiert!

Eine weitere Gelegenheit, einen Adrenalinkick zu erhalten, bietet der Shotover Canyon Swing in Queenstown. Hierbei handelt es sich, mit 109 Meter Höhe, um den höchsten Cliff-Jump der Welt. Beim Shotover Canyon Insider-Nico-28.10.2014-5Swing kann man seine Absprungart (77 und mehr verschiedene Absprungarten) frei wählen. Ich habe mich für „Backwards“ (laut Broschüre very, very, very scary) entschieden. Unabhängig davon, welche Absprungart man wählt, fällt man mit 75km/h im freien Fall 60 Meter, bevor man schließlich 200 Meter über einen Canyon schwingt. Der Canyon Swing macht unglaublich viel Spaß. Wer aber nicht sicher ist, ob er tatsächlich springen wird, der kann sich sicher sein, dass das Personal ein wenig nachhilft.

Wer es entspannter angehen möchte, der sollte in Queenstown mit der Gondel auf den Berg hoch fahren und dort die wunderbare Aussicht auf die Stadt, den naheliegenden See und die Berge genießen oder schön Essen gehen. Außerdem sind auf dem Berg zahlreiche Aktivitäten möglich: Ludge (eine Art Gokart, aber ohne Motor und es funktioniert ausschließlich über die Schwerkraft), Paragleiten, Rundflüge mit einem Hubschrauber, Wander-/Walking-Tracks und Bungee Jumping. Eine Fahrt mit der Gondel und anschließend die eine oder andere Aktivität auf dem Berg zu machen, ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Insider-Nico-28.10.2014-3Auch Wintersportfreunde kommen in Queenstown voll auf ihre Kosten. Wie ihr seht, gibt es hier viel zu bieten. Es sind dort zwar sehr viele adrenalingeladene Aktivitäten möglich, aber eben nicht nur. So gibt es beispielsweise auch Tagestouren zum Milford Sound. Wer sich für Queenstown entscheidet, der sollte auf jeden Fall länger dort verweilen und macht mit Sicherheit nichts falsch! Also ich habe keine Minute meines Aufenthalts hier bereut.

Viele Grüße aus Neuseeland und bis bald.
Nico

Work & Travel in Neuseeland