Abenteuer pur in Kanada

Lennart beim Skydiven

Insider Lennart erlebt wirklich viel in Vancouver und berichtet:

Seit dem letzten Blogeintrag hat sich einiges getan. Ich habe die Zeit in Vancouver genutzt, um die Stadt genauer zu erkunden und nach den ersten Tagen hat man gemerkt, wie schön sie ist. Damit sind nicht nur die bekannten Wolkenkratzer Downtowns gemeint, sondern die vielen Möglichkeiten, die in direkter Umgebung geboten werden. Da sei der Lighthouse Park, Lynn Canyon, Grouse Mountain oder Vancouver Island genannt.

Lennart beim SkydivenNach 1 ½ Wochen Hostel habe ich dann auch die zweite Rutsche der Praktikawelten Work&Traveller kennen gelernt und bin daraufhin zu zwei Bekannten aus Deutschland in deren Zwei-Zimmer-Wohnung übergangsweise gezogen – man braucht halt auch Vitamin B. Mit denen habe ich auch gleich die nächste Möglichkeit genutzt, die Vancouver bietet: Skydiven in Abbortford. Einfach genial! Nachdem man seinen Bammel überwunden hat und sich im freien Fall wiederfindet, ist man vollgepumpt mit Glücksgefühlen. An dem Abend konnte ich gut schlafen!

Kurz danach bekam ich dann auch schon Besuch aus Deutschland. Meine beste Freundin kam mit ihrer Schwester für eine Woche vorbei. Um ein bisschen was zu sehen, sind wir für einen Daytrip nach Whistler (der ursprüngliche Plan sah es vor, dort Ziplining zu machen, doch am Ende musste man dafür 19 sein – und wir hatten alles schon gebucht und vorher extra bzgl. des Alters nachgefragt. Einfach lächerlich!). Außerdem ging es dann noch nach Victoria, wo wir die Gegend mit dem Rad erkundet haben. Sonst gab es auch nichts Erwähnenswertes. Langweilig wurde es aber auf jeden Fall nicht.

Der letzte Tag in Vancouver war aber auf jeden Fall noch ein absolutes Highlight. Erst der Sunset und danach der Blood Moon vom Lighthousepark mit der Skyline Downtowns im Hintergrund.

Jetzt hat mich der Wind über Kelowna nach Banff gebracht, wo ich die ersten Tage in der Banff Park Lodge als Housekeeper gearbeitet habe. Arbeit nervt – aber das Fleckchen Erde auf dem Banff gelegen ist, ist einfach lovely! Ganz besonders die vielen wildlebenden Tiere, die man hier mitten in der Stadt antrifft, faszinieren mich. Da wir hier in einem Nationalpark leben, haben die Tiere ihre Scheu fast komplett verloren.

Hier kann man, nachdem ich im Sale noch den Rest meines Ski-Equipments geschossen habe, den Winter wohl verbringen.

Das Spektakulärste war aber sicherlich der Nationalpark, den ich mit dem Moose Bus erkunden durfte. Es sind einfach wunderschöne Orte, die so den Postkartenmotiven gleichen, dass sie schon wieder surreal wirken.

Auf jeden Fall freue ich mich auf die Saison und den damit anstehenden Outdoor-Job im Norquay Ski Gebiet, der mir wahrscheinlich mehr Abwechslung bietet als das ewige Staubsaugen. Aber zum Geld-Sparen ist es ideal.

Alles in allem gibt es noch viel, worauf ich mich freuen kann!

Panorama Inselkette

► Mehr Infos zu Work & Travel in Kanada