115 Jahre Afghane und immer noch kein Taliban

Svenja bei den Ruinen von Machu Picchu

Insider Svenja erzählt von ihrem Ausflug nach Machu Picchu:

02:45 Uhr aufstehen, 03:20 Uhr los zur Bushaltestelle, mit dem Taxi zum Bus und dann zum Zug – aber was tut man nicht alles für Machu Picchu! Nach langer Zeit mit dem Bus sind wir dann in den „Inkarail“-Zug von Ollantaytambo nach Machu Piccu Pueblo eingestiegen. Die Tour mit dem Zug war wirklich schön – bequeme Sitze, Bedienung mit Snacks und wahlweise Tee oder Saft und ein Gefühl wie im Flugzeug.Svenja bei den Ruinen von Machu PicchuNur das ewige Gewackel des Zuges hat dafür gesorgt, dass sich nichts länger als zwei Minuten auf dem Tisch halten konnte. Da der Zug nicht gerade mit Schnelligkeit gesegnet war, sind wir 1:40h gefahren, wodurch wir dann auch endlich um 8:30 Uhr in Machu Picchu angekommen sind.

Endlich den schönen Weg die Stufen hoch auf dem Berg, endlich mal die Beine vertreten, endlich nach Machu Picchu!

Doch das war wohl nichts! Da unser Reisebüro leider latent inkompetent war (die Zugtickets zu bekommen war auch schon ein Erlebnis), hatten wir leider auch keine Tickets für Machu Picchu. Nachdem wir dann nach zwei Stunden hin- und herlaufen und hin- und her fragen und fünf verschiedenen Reservierungsnummern unsere Tickets bekommen haben, mussten wir dann mit dem Bus hoch zum richtigen Machu Picchu fahren. Dort sind wir dann endlich zwei Stunden zu spät als 115-jährige Afghanen durchgegangen und konnten endlich die Ruinen besuchen. Was aber fast noch schöner als die von Touristen absolut überfluteten Ruinen war, war der enge und etwas gefährliche Weg zur Inka-Bridge, welcher an einem steilen Abhang entlang ging (wodurch sich so mancher von uns sehr eng an Wand entlang gehangelt hat). Die Aussicht war aber wirklich atemberaubend! Genauso wie der Ausblick vom Sungate. Man musste zwar einen relativ langen, steilen Weg die Treppen hochlaufen, doch der Ausblick war jede Stufe wert!

Nach einer langen Zeit in bei Machu Picchu sind wir dann endlich die Treppen zumindest runter gelaufen, was ich ebenso nur jedem empfehlen kann.

Nach einer Pizza und einem langen Weg mit Zug-Bus-Taxi waren wir um 23:00 Uhr endlich wieder in Cusco im Apartment und konnten mega müde und glücklich ins Bett fallen. Also, wenn man in Peru ist, ist es ein Muss nach Machu Picchu zu fahren!!

Sonntag wurde dann nur noch entspannt, bzw. waren wir noch kurz zum Skypen im Internetcafé.

Nachdem es Montag endlich auch am Vormittag zur Sprachschule ging, hatten wir große Freude über unseren neuen Lehrer Hans, welcher eigentlich Peruaner ist, aussieht wie Snape von „Harry Potter“, Deutsch lernen will, um Nietzsche im Original zu lesen und die coolste Lache der Welt hat. Doch nicht nur Hans, sondern auch der Unterricht ist hier wirklich gut. Bei der San Blas Schule hat man echt das Gefühl, dass man jeden Tag mehr lernt und auch bei allen Problemen kann man immer zu ihnen kommen.

Bilder-Collage von Macchu Picchu und Landschaft

Die nächsten Tage gingen wir eher ruhig an, schauten ein paar Filme und besuchten das Chocomuseo, wo es wirklich leckeren Schokoladenschnaps, Aufstriche, Schokoladentee und viele andere Köstlichkeiten zum Probieren und Kaufen gab.

Ein erneuter Höhepunkt war der Besuch einer Vertreterin der Biermarke Cusqueña in der Sprachschule, um Leute für eine Bierwerbung zu casten. Wir waren alle natürlich total begeistert und bewarben uns sofort. Leider waren wir jedoch zu jung und durften dadurch leider nicht mitmachen… Qué mal!

Jetzt wird erstmal nur entspannt, denn morgen geht es schon wieder los auf die nächste Reise; los zum Titicacasee und nach Puno.

Vorher geht es morgen nochmal mit Hans in den Zoo, damit Caro endlich ihren großen Traum erfüllen und ein Faultier sehen kann. Morgen kann sie es sogar umarmen und ein Faultier-Selfie machen! Abends um 9:30 Uhr geht es dann im Luxusbus mit Bett für 35 Soles (10 €!) sieben Stunden nach Puno.

Wir freuen uns alle auf den See und die Reise nach Puno!

Liebe Grüße Svenja

Programmkombination

Freiwilligenarbeit in Ecuador

Freiwilligenarbeit in Peru